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Experiment 1
In Abbildung 1-3 ist das Ergebnis des Abbauversuchs im Früh
sommer dargestellt. Das inkubierte Probenwasser hatte eine Salini
tät von 32,784 und enthielt 20,34 yg-l" 1 Stickstoff (N) ;
0,281 ug-1" 1 Phosphor (P) und 46,9 yg-1~ 1 Kohlenstoff (C) .
Folgende Mineralöle wurden eingesetzt: ein Rohöl des Nordsee
ölfeldes Ekofisk (Phillips) (Abb. 1), als Mitteldestillat Marine
Fuel Oil (Abb. 2) sowie das Schweröl Bunker C (Abb. 3). In Tabelle
1 sind dazu die Ausgangskonzentrationen einiger Kohlenwasserstoffe
aufgeführt. Inkubiert wurden nicht supplementierte sowie mit
Stickstoff- und Phosphorsalzen (0,1 NP) supplementierte Ansätze
(jeweils linke bzw. rechte Abb.).
Tabelle 1: Konzentrationen [iig-cr 1 ! einiger Kohlenwasserstoffe der in den Expedienten
eingesetzten öle 'GC-Analyse):
Substanz:
Ekofisk
MFO
Bunker
Naphthalin
0,3000
1,6885
7,4000
C12
2,8000
7.8489
0,4000
CH3-Naphthalin
1,2000
2.6216
2,4000
C17
6.1000
10,1270
0,6000
Pristan
3.1000
4.3412
0,2000
Dibenzthiophen
0.3000
0,5787
0,2000
Phenanthren
0,9000
1,8153
0,4000
C18
5.4000
9,9926
0,7000
CH3-Phenanthren
1,0000
1,5805
0,2000
Fluoranthen
0.5000
1.2943
0,1000
1,2-Benzanthracen
-
0,5422
0.1000
C26
2.4000
4,0140
1,2000
C30
1,4000
1,1100
0,5000
Pristan/C17
0,5082
0.4287
0,3333
In den Abbildungen sind die prozentualen Abnahmen ausgewählter
aliphatischer KW (jeweils unten) den Zahlen saprophytischer (CFU) ,
der ölabbauender (Oil-MPN) und bei dem Ekofisk-Rohöl zusätzlich
die Zahl naphthalinabbauender Bakterien (Nh-MPN) als dekadischer
Logarithmus [log N-cm -3 ] zugeordnet (jeweils oben).