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Full text: Überwachung und Kontrolle der durch die Ableitungen aus der Titandioxid-Produktion betroffenen Umweltmedien

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Cnidaria, Bivalvia und Crustacea zeigen diese Tendenz nicht. 
Unter den dominanten Taxa (> 4 0 Individuen im gesamten Proben 
satz) fällt die niedrigste Besied1ungsdichte in 14 von 19 Fäl 
len in das Verklappungsgebiet (Tabelle 3). Die Zusammensetzung 
der Bodenfauna ist im Feinsand nordwestlich Helgoland relativ 
einheitlich. Insgesamt wurden B4 Taxa der Bodenfauna determiniert 
Im Verk1appungsgebiet und nördlich davon wurde je etwa die Hälfte 
dieser Artenzahl gefunden. In den Kontrollgebieten im Osten und 
Westen waren deutlich mehr Arten (Tabelle 4). Die Artendichte 
(Artenzahl einer Bodenprobe = 200 cm ) ist im Verklappungs 
gebiet am geringsten (Tabelle 3). Sie unterscheidet sich aber 
nicht signifikant vom nördlich gelegenen Kontrollgebiet, sondern 
nur vom östlichen und westlichen (P<0,001). 
Diskussion 
Das Verklappungsqebiet weist im Vergleich zur sedimentgleichen 
Umgebung geringere Siedlungs- und Artendichten auf. Werden die 
Einzelproben als Berechnungsgrundlage herangezogen, dann ist 
dieser Befund im nicht parametrischen Prüfverfahren signifikant 
(P<0,001). Da die Kontrollproben aber aus drei Bereichen der Um 
gebungszone stammen, könnte das Verk1appungsgebiet mit einer 
Wahrscheinlichkeit von 1:3 zufällig die dünnste Besiedlung haben. 
Die Untersuchung von 1985 erlaubt nicht, die Verklappung der 
Ti02~Produktion als für die Bodenfauna der Nordsee unschädlich 
anzusehen. 
Im Juli 1986 wurde ein geändertes Probenentnahmeverfahren durch 
geführt, um die Streuung der Abundanzwerte zwischen den Parallel 
proben zu verringern. Die Inhalte von je 6 Kastengreifern wurden
	        
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