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Full text: Überwachung und Kontrolle der durch die Ableitungen aus der Titandioxid-Produktion betroffenen Umweltmedien

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Zur Probenentnahme vi/urde ein modifizierter Reineck-Kasten- 
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greifer mit 200 cm Grundfläche eingesetzt. Die durchschnitt 
liche Eindringtiefe betrug 10,2^0,5 cm (n=40). Im Labor wur 
den die Sedimentproben durch ein Sieb mit 0,5 mm Maschenweite 
gespült. Der Siebrückstand gelangte in 5 ?£ i g e r Formollösung 
zur Aufbewahrung. 
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Aus den 40 Sedimentproben (= 8000 cm bzw. 81.600 cm ) wurden 
insgesamt 17.802 Bodentiere ausgelesen und determiniert 
(M. Sturm und K. Reise). Die Probenentnahme erfolgte mit dem 
FK UTHÖRN am 10./11. Juli 1985 . In den Tabellen dieses Berichtes 
sind Mittelwerte mit Streuungsbereichen (SD) angegeben. 
Die Signifikanz der Unterschiede wurde mit dem verteilungs 
freien Prüfverfahren nach Wilcoxon-Mann-Whitney (U-Test) er 
mittelt. 
Resultate 
Im Verklappungsgebiet wurden 8500 (5100) m~ 2 und in den 
Kontro11gebieten 26800 (12000) Individuen m 2 ermittelt 
(P<0,001). Diese vergleichsweise hohen Siedlungsdichten sind 
im Verklappungsgebiet zu 54 ?o und außerhalb zu 70 % durch 
einen Echinodermen-Larvenfall bedingt. Unter den Hauptgruppen 
der Bodenfauna sind die Echinodermen und Polychaeten im Ver 
klappungsgebiet individuenärmer als in den Kontro11gebieten 
(Tabelle 2). Das gilt ebenso für die Bodenfauna insgesamt, 
mit und ohne juvenile Echinodermen.
	        
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