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3. Stationen in der Deutschen Bucht (bis 55° N und 006°30' E)
mit Ausnahme der Stationen im Einbrinqungsgebiet für Dünn
säure,
4. Stationen im Einbringungsgebiet für Dünnsäure nordwest
lich Helgolands,
5. Stationen auf dem Festlandsockel der Niederlande.
Für die fünf Teilgebiete werden in Tab. 14 die Mittelwerte und
Variationskoeffizienten der gemessenen Parameter angegeben.
Es liegt nun für den größeren Teil der östlichen Nordsee ein
vollständiger Datensatz für die einoangs genannten Elemente
in der Feinkornfraktion der Oberflächensedimente vor.
Höhere Gehalte an Quecksilber und Cadmium wurden in den Sedi
menten der Deutschen Bucht, in angrenzenden Teilen des dänischen
Festlandsockels und an küstennahen Stationen des niederländi
schen Fes11 andsocke1s beobachtet.
Hohe Gehalte von Eisen - und damit auch von Vanadium, Arsen,
Phosphor, Chrom und, in geringerem Maße, Zink und Blei -
in Teilgebieten der Deutschen Bucht, ausgehend vom Einbringungs
gebiet nordwestlich Helgoland, deuten auf einen Einfluß der Ein
bringung hin. Dagegen wurden auf dem Festlandsockel der Nieder
lande, m/o ebenfalls Dünnsäure eingebracht wird, keine auffallend
hohen Gehalte dieser Elemente gefunden. In küstenferneren Gebie
ten auf dem dänischen Festlandsockel (Stationen 1, 2 und 12) und
im Einbringungsgebiet auf dem deutschen Festlandsockel wurden
wiederum recht hohe Gehalte von Eisen, Vanadium, Chrom, Arsen
und Blei, nicht aber von Quecksilber und Cadmium nachgewiesen.