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Die Vergleichsstationen liegen südöstlich und südwestlich
des Einbringungsgebietes. Sie wurden so gewählt, daß sie
von der Einbringung nicht beeinflußt werden, jedoch einen
ähnlichen Belastungsgrad bezüglich des Elbe-Eintrags auf
weisen wie das Einbringungsgebiet.
Insgesamt liegen die Stationen in einem Routine-Überwachungs
netz der Deutschen Bucht, siehe auch Datenband 1985 zur
Überwachung des Meeres, Deutsches Hydrographisches Institut
(5) .
Methodik:
Die Wasserproben werden mit Nansen-Schöpfern aus Kunst
stoff (Fa. Hydrobios, Kiel) in Standardtiefen und mit
einem speziell konstruierten Schöpfer 0,4 m über dem Mee
resboden entnommen. Die Temperatur wird mit den üblichen
Kippthermometern gemessen, der Salzgehalt der Proben im
Labor mit einem induktiven Salinometer nach der ab 1982 inter
national verbindlichen Salzgehaltsformel bestimmt. Der
praktische Salzgehalt wird gemäß der UNESCO-Definition
von 1978 angegeben.
Die Bestimmung der chemischen Größen erfolgt nach den
für die Meerwasserüberwachung international verbindlichen
Methoden (vgl. z.B. New Baltic Manual, ICES, 1972; Report
of the Baltic Intercalibration Workshop, Kiel, 1977):