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8.4. Richtigkeit der Ergebnisse
Die Richtigkeit der mit der beschriebenen Methode erhal
tenen Ergebnisse wurde durch Aufschluß von Referenzsedi
menten geprüft. Es zeigte sich, daß - wenn Sedimentmengen
verwendet werden die dazu geeignet sind, materialimmanente
Inhomogenitäten wenigstens teilweise zu kompensieren - für
Vanadium, Mangan, Nickel, Zink, Arsen und Blei sehr gute
Ergebnisse (Abweichungen vom Sollwert : max ± 9,5 %), für
Eisen und Titan gute Ergebnisse (Abweichungen vom Sollwert
von 12% und 15%) erzielt werden.
Die fast alleinige Abhängigkeit der Wiederfindungsrate von
der Einwaagemenge des Sediments, kann in Abb. 9a aus den
beiden mittleren Balken ersehen werden. Obwohl die Auf
schlußbedingungen geändert (Temperaturerhöhung von 85 ° c
auf 110°C) und die Standardmenge verfünffacht wurden,
ergaben sich für alle Elemente mit Ausnahme des Zinks
identische Wiederfindungsraten, da die Einwaage von 5mg
gleich geblieben ist.
Probleme ergaben sich regelmäßig bei Elementen die flüch
tig sind, bzw. flüchtige Verbindungen eingehen, wie Chrom,
Arsen und Quecksilber. Die Wiederfindungsraten des Chroms
waren durchgehend zu niedrig, die des Arsens zwar gut,
aber mit einer erheblichen Streuung verbunden. Quecksilber
lag bei den TRFA-Messungen immer unterhalb der Nachweis
grenze .
Da Kupfer mit dem zur Verfügung stehendem Detektor nicht
korrekt bestimmt werden konnte (siehe 4.1.2.), wurden Auf
schlußlösungen vom Referenzsediment mit der AAS gemessen.
Es zeigte sich, daß der Aufschluß auch hier befriedigend
gelang und ein richtiges Analysenergebnis im Rahmen der
üblichen Streuung erzielt wurde.
Die Wiederfindungsrate des Bleis aus der TRFA-Messung
wurde durch die AAS-Messung bestätigt.
Die AAS-Messung von Eisen zeigte, daß hier offenbar eine
TRFA - spezifische Schwäche zu der mit -13% recht großen
Abweichung vom Sollwert führte. Das Bestreben, den Galli
um-Standard in einer mittleren Konzentration zwischen den
höchsten und niedrigsten auftretenden Werten zuzusetzen,
konnte offenbar den hohen Eisenkonzentrationen nicht
gerecht werden.
Die Eisenkonzentrationen führten auch zu Auflösungs
Problemen zwischen dem Eisen und dem Kobaltsignal für di
Auswerteeinheit der TRFA. Kobalt wurde durchgängig zu hoc
gemessen (300-600%). Eine korrekte Bestimmung diese
Elementes ist also nur durch die Abtrennung der Eisen
anteile möglich.
e
h
s