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Full text: Probenvorbehandlungs- und Analysenmethoden zur Bestimmung von Schwermetallen in marinen Schwebstoffen

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Schlechtere Verhältnisse zwischen Blindwert und Metall 
konzentration wurden für Chrom, Nickel und Blei erzielt, 
wenn die Filter nicht durch Auslaugung, sondern durch 
Filtration mit angesäuertem Reinstwasser gereinigt wurden. 
Elemente 
Ti 
V 
Cr 
Mn 
Fe 
Ni 
Cu 
Zn 
As 
Pb 
17] 
Durchschnl.Konz 
I 470 
18 
31 
322 
4720 
4,5 
20 
35 
< 4,4 
13 
13 
Blindwert BF 4 
7,1 
< 3,9 
39 
2.4 
31 
4,2 
35 
6,8 
< 1,9 
7,9 
<1,5 
Blindwert * 
2 
<22 
126 
0,7 
0,7 
93 
175 
19 
- 
61 
<U I 
Tabelle 27: Verhältnis der Blindwerte des Aufschlusses von Filtern, die durch Filtration 
von angesäuertem Reinstwasser gereinigt wurden, zu den durchschnittlichen Konzentratio 
nen in Schwebstoffen der Deutschen Bucht im August 1988. Alle Angaben in pg/1 
AufschluDlösung. 
Kupfer ist wie immer, als durch die Detektorkontamination 
verfälscht zu betrachten. 
Die Kontaminationsgefahr durch Staubteilchen der Luft 
trotz Reinraumbedingungen und Cleanbench erwies sich als 
am größten für Eisen und Zink, wobei diese punktuellen 
Kontaminationen aufgrund der hohen Eisengehalte der 
Schwebstoffe nicht relevant sind. Im Gegensatz dazu können 
sie für Zink beträchtliche Verfälschungen verursachen. Da 
pro Station nur ein Filter zur Verfügung stand, war es 
nicht möglich, Ausreißer zu erkennen. 
Das Blindwertproblem ist in erster Linie an die Schweb- 
stoffkonzentration im Seewasser gekoppelt. Es ist daher 
anzustreben, durch Filtration größerer Volumina auch in 
Jahreszeiten mit üblicherweise geringeren Schwebstoffkon 
zentrat ionen , eine hinreichende Probenmenge zu gewinnen. 
Dies würde auch bezüglich der Wägung zu einer größeren 
Zuverlässigkeit der Analysenergebnisse führen. Aufgrund 
der Kontaminationsgefahr, insbesondere für Zink, wäre 
außerdem die Analyse von 3 parallel genommenen Proben von 
Vorteil. Ausreißer könnten dann erkannt und eliminiert 
werden. 
Cadmium-Blindwerte wurden nicht 
untersucht.
	        
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