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Da die Wägung der Membranfilter durch elektrostatischer
Aufladung leicht in diesen Größenordnungen (0,1-0,3mg)
fehlerbehaftet sein konnte, erschien eine Aussage über den
Schwermetallgehalt solcher Schwebstoffmengen nicht mehr
sinnvol1.
Fe
m
s
Ti
V
Cr
Mn
g/kg
Ni
Cu
Zn
As
Pb
Co
M
Station 1
1616
60,0
61,5
926
17,6
15,5
42,7
109
10,5
44,0
44,0
12,s
±
7.5
2,0
7,6
2,0
0,12
2,3
3,5
3,8
0,9
4,8
9,8
Station 2
1431
50,6
49,3
917
13,5
11,7
33,8
84,6
<10,1
34,3
45,S
6,0
30
6,6
2,1
14,9
0,08
1,7
6,7
4,3
4,3
6,6
Station 4
306
18,7
45,3
536
3,75
7,2
47,6
65,0
< 7,9
29,2
<12,6
3,7
1 ±
10,3
4,9
3,8
1,3
0,24
2,7
17,0
16,4
6,4
y Station 5
1237
52,0
306
818
14,2
31,8
74,1
79,3
<14,8
76,9
37,1
2,0
1 ±
33,4
10,1
S,0
25,5
1,30
5,0
24,2
6,9
10,1
10,6
y Station 6
S92
32,4
46,5
853
8,83
4,3
60,1
95,8
< 9,6
35,7
22,4
3,l|
1 1
14,5
6,7
7,0
8,8
0,06
4,1
9,0
13,9
7,3
2.8
fl
ff Station S
1409
54,7
132,7
1365
10,6
1,1
162
107
<29,5
232
<34,4
0.9
±
15,6
17,9
17,7
6,6
0,05
11,7
31,2
7,3
12,2
| Station 9
2997
100
313
1759
19,0
7,0
113,4
166
<23,8
59,5
47,2;
1.3
1 ±
72,5
18,9
12,1
19,6
0,04
10,3
26,2
10,2
9,9
3,6
| Stationll
542,2
<41,9
43,1
1038
4,45
4,9
93,4
133
<20,5
79,9
<21,7
1,4
3
22,0
10,3
5,0
0,17
5,9
23,2
37,1
18,6
| Stationl3
907
41,4
158
567
9,15
11,3
83,9
55,6
<17,0
S3,4
25,3
l.S
I *1
60,3
13,3
9,2
3,7
0,12
5,2
17,5
6,6
26,1
7,8
Tabelle 17:Spezifische Beladung der Schwebstoffe [mg/kg] in der Deutschen Bucht iiq
August 1988. Pobenahmetiefe: 10m
Die Abbildungen 13a-j zeigen die Konzentrationsverhält
nisse an den einzelnen Stationen noch einmal auf. Der
krasse Gegensatz zwischen spezifischer Beladung und
Metallgehalt/1 Seewasser an den Stationen 1 und 2 rührt
von den gegenüber den anderen Stationen großen Schweb
stof fmengen her (6 und 12 mg/1). Theoretisch gibt es zwei
Möglichkeiten eine bestimmte Konzentration im Wasser zu
erreichen. In Extremen ausgedrückt: Entweder die spezifi
sche Belastung ist klein, aber der Schwebstoffgehalt groß,
oder die spezifische Belastung ist groß und der Schweb
stoffgehalt gering. In beiden Kombinationen kann dieselbe
Konzentration erhalten werden. Es ist daher wichtig die
Schwebstoffmenge bei der Beurteilung der Metal1Konzen
tration zu berücksichtigen, also auch die spezifische
Beladung zu betrachten.