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1
Anläßlich einer Interkalibration der ICES wurden an die
8 teilnehmenden Labore auch je zwei Filter - Blanks (unbe
legte Filter) verschickt. Es handelte sich ebenfalls um
Nuclepore Filter mit einer Porenweite von 0,4pm. Die
Filter wurden in 0,1 N HCL über Nacht ausgelaugt und mit
Reinstwasser gespült. Nach Trocknung und Wägung wurden sie
in Petrischalen verwahrt (Yeats, Dalziel 1987). Die
Ergebnisse zeigt Tabelle 6b.
i
n
Zn
Cu
Pb
Ni
Co
| LAB 1
2
28 ; 47
17 ; 34
S ; 10
-
113 ; 87|
| LAB 2
2
13 ; 12
17 ; 12
-
10 ; 9
<1 ; 2,o|
LAB 3
2
-
3,5
2,0
n.d.
-
LAB 4
2
12
1.3
10
-
-
LAB 5
2
5,4 ; 7,1
3,4; 9,0
1,3
7,8; 7,1
0.S6
| LAB 3
2
9,9
4,8; 11
1,9;1,2
7 ; 52
0,4; 0,41
y eigene
10
1. .11
122±17
19+6
10±6
* 1
Tabelle 6b: Vergleich der Blindwerte von Filtern aus einem ICES-Interkalibrationsvertuch
mit den Blindwerten der durch Auslaugung gereinigten Filter. Alle Angaben in ng/Filter
Für die korrekte Berechnung der Schwebstoffladung auf den
Filtern ist die Kenntnis ihres Leergewichts erforderlich.
Die Verwendung eines mittleren Leergewichts der ungerei
nigten Filter läßt eventuelle Gewichtsverluste durch die
Filtration oder Auslaugung unberücksichtigt. Die Wägung
einer durch die Reinigung entstandenen Gewichtsdifferenz
wird jedoch durch die Neigung der unbelegten Filter zu
elektrostatischer Aufladung sehr gestört und ist in vielen
Fällen ohne technische Hilfsmittel nicht möglich. In
diesem Fall konnten nur die Filtergewichte der durch
Filtration gereinigten Filter ermittelt werden, die durch
Auslaugung gereinigten hingegen waren stark aufgeladen.
Filter
1
Differenz^ :
0,495
mg
Filter
2
Differenz :
0,427
mg
FiIter
3
Differenz :
0,279
mg
Filter
4
Differenz :
0,276
mg
Filter
5
Differenz
0,171
mg
International Council for the Exploration of the Sea
s m[vor Filtration] - m[nach Filtration] in mg