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Full text: Probenvorbehandlungs- und Analysenmethoden zur Bestimmung von Schwermetallen in marinen Schwebstoffen

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Tabelle 4: Blindwerte [pg/1 Aufschlußflüssigkeit] der neuen Gefäße nach 2 X 72 Stunden 
Konditionierung im Vergleich mit dem Mittelwert (B 4, 5, 6) der alten kontaminierten 
Gefäßen. 
Da selbst die niedrigsten Blindwerte der alten Gefäße 
höher waren, als die mit den neuen erreichbaren, handelte 
es sich offenbar um eine verschmutzte Charge des Kunst 
stoffes. Dies wurde erhärtet durch die Tatsache, daß es 
sich bei den stark angestiegenen Metallen um diejenigen 
handelte, deren Blindwerte durch Konditionierung ver 
mindert werden konnten (Fe, Cu, Cr), und die durch die 
Verlängerung der Aufschlußzeit anstiegen (Cu und Ni). 
Außerdem war auffallend, daß der Anstieg von B6 zu B7 für 
die betreffenden Elemente im gleichen Verhältnis erfolgte. 
D.h., wenn z.B. die Kupferkonzentration in einem Getäß 
zwischen B6 und B7 um einen bestimmten Prozentsatz stieg, 
stieg auch die des Nickels, des Eisens, und des Chroms um 
ungefähr den gleichen Prozentsatz. 
Um zu prüfen wie lange die Freisetzung von Schwermetalltn 
aus den Gefäßwandungen in den alten Gefäße noch anhalten 
würde, wurde der ”Reinigungsversuch' durchgeführt. 
Es wurde wie folgt vorgegangen: 
- 2 der 6 kontaminierten Gefäße, die zuvor für 7 aufein 
anderfolgende Blindwert-Aufschlußserien B 4, 5 und 6 
verwendet worden waren (Gefäße A und B), sowie 
- 4 der 20 neuen Gefäße die vorher für den Aufschluß von 
Sediment eingesetzt worden waren (Gefäße C,D,E,F), 
wurden mit je 2ral HNO, und 1ml Reinstwasser sowie 2,5 mg/1 
Vanadium-Standardlösüng beschickt und insgesamt 22h auf 
85’C erhitzt. Entnommen wurden Proben nach 2, 4, 6, 8, 
10, 12, 14, 18, und 22h. Da die Säure nicht gewechselt 
wurde, konnten die Metallkonzentrationen nur steigen oder 
konstant bleiben. 
In den Abbildungen 7a und 7b ist der Verlauf für die 
beiden alten Gefäße A und B, sowie exemplarisch für das 
Gefäß C aufgezeigt. Die Gefäße D,E und F verhielten sich 
wie Gefäß C. Wie ersichtlich, ist die Kupferkonzentration 
in den alten Gefäßen bis zu lOx größer als in den neuen. 
Für Nickel ergibt sich der 12fache Wert im Vergleich zu 
den neuen. Der unregelmäßige Verlauf der Eisenkonzentrati 
on ist auf die relativ große Häufigkeit punktueller 
Kontamination für dieses Element zurückzuführen.
	        
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