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Volltext : Probenvorbehandlungs- und Analysenmethoden zur Bestimmung von Schwermetallen in marinen Schwebstoffen

21

7.

Messungen

7.1♦  TRFA  Messungen  der  Aufschlüsse
7.1.1  Blindwerte
a)  Gefäß-  und  Reagenzienblindwerte
Um  den  Reagenzienblindwert  zu  minimieren,  wurde  die  Salpetersäure ­
  mit  dem  Subboiling-Verfahren  (siehe  3.1.1.)
gereinigt.  Die  Konzentrationen  von  Eisen,  Chrom  und  Titan
konnten  hierdurch  erheblich  reduziert  werden  (Tabelle  3,
Abb.  5a  und  5b  )  .

Element  yg/1

Cr  Ti  Fe

Baker  instra

22,2  75,6  101,2

Subboiling  HNO

0,7  7,2  23,5

Tabelle  3:  Vergleich  zwischen  Subboiling  -  HNO.
und  ungereinigter  Baker  HNO ; ,  instra.
Alle  Angaben  in  pg/1

Die  Konzentrationen  der  anderen  Metalle  änderten  sich
nicht  nennenswert.

Zur  Reinigung  der  Aufschlußgefäße  (Konditionierung)  und
Überprüfung  der  Konstanz  der  Blindwerte,  wurden  7  aufeinanderfolgende ­
  Blindaufschlüsse  durchgeführt  (Abb.  6a
6d  )  .
Das  Absinken  der  Konzentrationen  von  Eisen,  Kupfer  und
Chrom  zwischen  Bl  und  B2  ist  auf  den  Reinigungseffekt  des
ersten  Aufschlusses  zurückzuführen.  Die  dreifache  der
üblichen  Aufschlußzeit  führte  beim  Aufschluß  B3  zu  einer
Erhöhung  der  Werte  für  Kupfer  und  Nickel.  Während  der
folgenden  3  Aufschlüsse  mit  der  üblichen  Aufschlußzeit
blieben  die  Blindw’erte  dann  konstant  (Ausnahme  :  Titan;
der  Anstieg  fiel  zeitlich  zusammen  mit  der  Benutzung  der
Titan-Stanze  in  der  gleichen  Cleanbench.  Siehe  3.2.1).
Im  siebten  Aufschluß  B7  stiegen  die  Konzentrationen  von
Chrom,  Eisen  und  insbesondere  für  Nickel  und  Kupfer  stark
an:  Cr  um  300%,  Fe  um  400%,  Cu  um  300%,  und  Ni  um  460%,
was  die  Vermutung  nahelegt,  daß  das  Gefäßmaterial  durch
die  Säuren  angegriffen  wurde,  und  diese  Metalle  freisetzte. ­
  Eine  Kontamination  durch  die  Umgebung  scheidet  aus,  da
die  im  gleichen  Zeitraum  durchgeführten  Blindwertserien
Bla  und  B2a  mit  inzwischen  nachbestellten  Gefäßen  (im
folgendem:  neue  Gefäße)  konstant  niedrige  Werte  aufwiesen
(Tabelle  4  und  Abb.  6e  )  .
            
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