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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Abb. 4.27: Feldfortsetzung der mit Kriging interpolierten magnetischen Totalfeldanomalie 
des Prismen-Ensemble-Modells (Abb. 4.13) um 3 km nach oben mit Hilfe 
linearer zweidimensionaler Filterverfahren 
Vorteile der Kokriging-Transformation gegenüber zweidimensionalen Fiiterverfahren 
- Die Kokriging-Transformation arbeitet mit beliebig verteilten Datenpunkten und 
umgeht daher die Probleme, die bei Standard-Filtertechniken dadurch entstehen, 
daß die Daten vor der Transformation auf ein äquidistantes rechtwinkliges Gitter 
interpoliert und zur Vermeidungung von Informationsverlust in den Randbereichen 
oftmals auch extrapoliert werden müssen. 
- Die Schätzwerte der transformierten Feldwerte können an jedem Ort berechnet 
werden, auch an den Punkten der Eingabedaten. Man kann z.B. eine profilweise 
Auswertung der Daten vornehmen und dennoch die Information außerhalb des 
Profils berücksichtigen. 
- Zu jedem transformierten Feldwert erhält man eine Schätzvarianz, die ein quanti 
tatives Maß für die Vertrauenswürdigkeit des Schätzwertes angibt. 
- Bei der Transformation von fehlerbehafteten Daten ist die gleichzeitige Schätzung 
und Eliminierung des Fehlers möglich. 
Nachteile der Kokriging-Transformation gegenüber zweidimensionalen Filterverfahren 
- Die Transformation mit Kokriging nimmt mehr Rechenzeit in Anspruch als die 
Transformation mit Filterverfahren, da zur Schätzung eines jeden transformierten 
Feldwertes ein neues Gleichungssystem gelöst werden muß. 
- Die Kokriging-Transformation ist numerisch erheblich aufwendiger.
	        
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