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Beispiel: Feldfortsetzung um Ar) nach oben
Für das bereits im Beispiel von 4.5.1 verwendete radialsymmetrische Potential-Modell
schreibt sich (4-27) mit (4-23) und (3-14):
C^(0,0) =
1
47T‘
8k a 2 c . e ~( i-a + Ar,)(u2+ v 2) ,/2
du dv
= C(.*5
Mit (4-24) ergibt sich dann für die Schätzvarianz (4-26):
¡=1
1 +■
25 h 2
.-3/2
4(a +-t-At))‘
+ uX
4.5.3 Veranschaulichung der Kokriging-Transformation an synthetischen Modelldaten
Die Eignung der Kokriging-Transformation zur Transformation von Potentialfelddaten
soll an der synthetischen magnetischen Modellanomalie (Abb. 4.9) demonstriert werden.
Für die im folgenden gezeigten Beispiele wurden bei der Kokriging-Transformation nur
die Datenpunkte benutzt, die auf dem in 4.4.2 beschriebenen Profilnetz liegen. Für die
Schätzung wurde jeweils mit einer gleitenden Nachbarschaft von 60 Datenpunkten ge
arbeitet (vergl. auch 4.4.2). Zur Approximation der Autokovarianz der Modelldaten wur
de das Variogramm-Modell aus Abb. 4.7 verwendet.
4.5.3.1 Feldfortsetzung nach oben
Das erste Anwendungsbeispiel ist eine Feldfortsetzung der Modelldaten um 3 km nach
oben (Abb. 4.21). Ein Vergleich mit der für diese Höhe exakt berechneten Modellanoma
lie (Abb. 4.25) zeigt, daß beide Darstellungen in den wesentlichen Merkmalen überein
stimmen. Die geringe Abweichung zwischen den beiden Abbildungen macht sich auch in
der insgesamt relativ kleinen Kokriging-Standardabweichung (Abb. 4.22) bemerkbar.