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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Das radial gemittelte Energiedichtespektrum erhält man durch Integration Liber cp: 
E [W r >] » .1 
wobei K' = const. 
R* (cp) d <p 
KV- e~ 2T ls r 
Abgesehen von den Skalierungsfaktoren K m und hat das radial gemittelte Spek 
trum der nicht-polreduzierten magnetischen Anomalien unter den oben genannten Vor 
aussetzungen also die gleiche Form wie das Spektrum der polreduzierten Anomalien. 
Auch das radial gemittelte Variogramm hat daher in diesem Fall für die polreduzierten 
und die nicht-polreduzierten magnetischen Anomalien die gleiche Form. d.h. die Anpas 
sung des Potential-Modells (4-18) an das radial gemittelte Variogramm liefert in beiden 
Fällen dieselbe Reichweite a, aus der sich die scheinbare mittlere Störkörpertiefe 
T) s = ^-a abschätzen läßt. 
Die Tiefenabschätzung mit Hilfe des Variogramms soll hier am synthetischen magne 
tischen Prismen-Ensemble-Modell (Abb. 4.8) getestet werden. Abb. 4.11 zeigt das radial 
gemittelte Variogramm, berechnet aus den Daten der magnetischen Anomalie (Abb. 4.9) 
des Prismen-Ensembles, und das angepaßte Potential-Modell (4-17). Die abgeschätzte 
mittlere Störkörpertiefe Tj s = 2.0 km stimmt recht gut mit der tatsächlichen mittleren 
Tiefe der Prismen ij = 1.9 km überein. 
y(h)|[nT 2 J 
Abb. 4.11: Radial gemitteltes experimentelles Variogramm, berechnet aus den Daten 
der magnetischen Anomalie (Abb. 4.9) des Prismen-Ensemble-Modells 
(Abb.4.8), und das angepaßte Potential-Variogramm-Modell (Gl. (4-18))
	        
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