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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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4.2.3 Vergleich mit Variogramm-Modellen aus der Qeostatistik 
In Anlehnung an die in der Geostatistik verwendeten Variogramm-Modelle (vergl. 
2.2.3) ist es sinnvoll, für den praktischen Gebrauch des Potential-Modells (4--13) die 
Reichweite 
a = 5tj s 
zu definieren, für die die Modellfunktion an der Stelle h = a den Schwellenwert C zu 95 % 
erreicht. (4-13) schreibt sich dann: 
Für einen Vergleich des Potential-Modells (4-17) mit den in der Geostatistik häufig 
verwendeten Variogramm-Modellen kommen aufgrund der Bedingung, daß das Vario- 
gramm-Modell im Ursprung stetig und differenzierbar sein soll (4.2.1), nur das Gauß'sche 
und das kubische Modell in Frage. Abb. 4.10 zeigt das unterschiedliche Verhalten der 
drei Modellfunktionen bei identischer Parameterwahl für den Schwellenwert C und die 
Reichweite a. 
Gegenüber den in der Geostatistik gebräuchlichen Variogramm-Modellen hat das 
Potential-Modell jedoch den Vorteil, daß seine Parameter nicht nur eine statistische Be 
deutung haben, sondern auch eine physikalische Beziehung zum Aufbau des Untergrun 
des herstellen (siehe 4.2.2). 
y(h) 
Abb. 4.10: Vergleich des Potential-Variogramm-Modells mit dem Gauö'schen und dem 
kubischen Variogramm-Modell. Alle Modellfunktionen sind für den glei 
chen Schwellenwert C und die gleich Reichweite a dargestellt.
	        
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