48
AC zz (h) = C zz (h) + m| * AC AZAZ (h) = C zz (h) •
(4-2)
Für die Wahrscheinlichkeitsstruktur soll sowohl für die gravimetrischen als auch die
magnetischen Felddaten die Stationarität 2. Ordnung (siehe 2.1.1.1) angenommen wer
den. Die in ihrer Einschränkung etwas weniger strenge intrinsische Hypothese (2.1.1.2)
reicht nicht aus, da in diesem Fall die im folgenden sehr wichtige Beziehung zwischen
Autokovarianz und Energiedichtespetrum nicht aufgestellt werden kann.
Mit z(x) = z(x,y) sollen stellvertretend die gravimetrischen oder magnetischen
Felddaten bezeichnet und diese als eine Realisation der Zufallsfunktion Z(x) interpretiert
werden. Für Z(x) soll dann im allgemeinen folgende Zusammensetzung angenommen
werden:
Z(x) = m z + AZ(x)
Der Erwartungswert
Konstante, die jedoch unbekannt ist. Sie
kann als ein konstantes Regionalfeld betrachtet werden. Das Regionalfeld ist überlagert
mit einer Anomalie-Komponente AZ(x), für deren Erwartungswert gilt:
e[aZ (x)] = 0
Zusätzlich können die Meßdaten mit einem Fehler e(x) behaftet sein, für den angenom
men werden soll, daß (vergl. auch 23.2.2)
e[e(x)] = 0 ,
und
e[z(x) s(x+h)] = 0,
d. h. der Fehler soll
1. nicht systematisch sein,
2. zwischen den einzelnen Datenpunkten nicht korrelieren,
3. keine Korrelation zur Anomalie aufweisen.
Für die Autokovarianz und das Variogramm von Z(x) kann man mit (2-1) und (2-2)
schreiben:
C zz (h) ^AZAZ^
Y zz (h) TAZAZ (h)
(4-1)
Für die Autokorrelation muß dagegen beachtet werden, daß