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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Nimmt man für die Wahrscheinlichkeitsstruktur jedes Parameters eine Gauß'sche 
Normalverteilung an, dann erhält man in Analogie zu (3-24) bis (3-31): 
E [ Q AgAg (r - <p) ] * “^2^“ ‘ Pp ’ e“ 2T > r • (l - e' § r ) ? • e[s 2 (r.<p,a,ß,<l>)] (3-33) 
33.4 Die Abschätzung der Störkörpertiefe aus dem Energiedichtespektrum 
Die Interpretation eines Energiedichtespektrums wird einfacher, wenn es in eindimen 
sionaler Form betrachtet wird. Im Fall der magnetischen Anomalie wird das Spektrum 
zunächst "polreduziert" und dann radial über 9 gemittelt (vergl. Spector und Grant 1970). 
^C^AFAF^’^] 
R t 4 (9) 
^AFAF^] 
4* 2 -Ip 
r 2T > r -(l- e -s r ) 2 • e[s 2 (r,a,ß)] 
mit 
E[S 2 (r.a.ß)] 
7T 
% 
E^S 2 (r,9,a,ß,i>)] d9 
% 
0 
(3-34) 
Für ein Prismen-Ensemble mit sehr kleinen Seitenlängen und sehr großer Tiefenausdeh 
nung gilt: 
E[s 2 (r,a,ß)] 
16 « 2 ß 2 
und 
(l-e-‘" r ) 2 = 1 
Damit erhält das Energiedichtespektrum im langwelligen Bereich (r<7) _1 ) die einfache 
Form 
für «-► 0. ß-* 0 
für 
E [^afaf^] % const -e 2r)r . 
Das radiale Spektrum der gravimetrischen Anomalie hat mit (3-34) folgendes Aussehen: 
— E[<W r >] 
« ■P p 2 -e- 2 ^.(i_ e- s F) 2 . E [s 2 (r.«.e)]
	        
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