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ergibt sich für die magnetische Anomalie im Wellenzahlbereich (Gunn, 1975):
AF (u,v,z) = 27t[jLu + i Mv + N(u 2 +v 2 ) ,/2 J • |jlu + i mv + n(u 2 +v 2 ) ,/2 J
1
( u 2 + v 2 ) 1 ' 2
r(u,v.z)-e-«- z >< u2+v2 > ,/2 dC
(3-9)
3.1.3 Äquivalente Schichten
Es ist bekannt, daß es theoretisch unendlich viele gleichwertige Dichteverteilungen
p(x,y,z) oder Magnetisierungsverteilungen I(x,y,z) gibt, die alle die gleiche Schwere-
bzw. magnetische Anomalie hervorrufen (Äquivalenzprinzip). So ist es z. B. möglich, eine
gemessene Potentialfeldanomalie durch eine äquivalente Schicht zu erkären, in der sich
die Dichte p s (x,y) bzw. die Magnetisierung I s (x,y) nur in horizontaler, jedoch nicht in
vertikaler Richtung ändert.
Betrachtet man die Anomalie auf der Ebene z = 0 und bezeichnet man mit t) die Tiefe
sowie mit 8 die Dicke einer äquivalenten Schicht, so erhält man nach Durchführung der
Integration bezüglich £ in Gleichung (3-7) und (3-9):
Ag s (u,v,0) = 2tt G p s (u,v) -e r)(u ' l ' v ) 2 (l- e s(u2+v2) 2 )
= 2ttG- p (u,v) • H(u,v,rj) • D(u,v,8) • J(u,v)
1
(u 2 + v 2 ) 1/2
(3-10)
und
AF s (u,v,0) = 2tt- r s (u,v) . e - r > (u2+v2)1/Z (l- e' s(u2+v2)1/Z )
• Ti Lu + i Mv + N(u 2 +v 2 ) 1/2_ | • fi lu + i mv + n (u 2 +v 2 ) 1/2 l • —-——
J l J (u 2 + v 2 )
= 27t- I s (u,v) • H(u,v,T]) • D(u,v,8)-R s (u,v) ■ R t (u.v) • J(u,v) • J(u,v) (3-11)
Das Wesentliche an Gleichung (3-10) und (3-11) ist, daß sich die anomaliebestim
menden Parameter bei der Darstellung im Wellenzahlbereich in einzelne Faktoren auf
spalten lassen. Tabelle 3.1 stellt die einzelnen Faktoren und ihre Bedeutung zusammen.