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nur dann erfüllt werden kann, wenn die Beziehung zwischen den Erwartungswerten m T
und m 2 im voraus bekannt ist. Da T(x) und Z(x) über eine lineare Transformation
miteinander verknüpft sind, kann der Zusammenhang
m T = e[t(x)J = cüE[z(x)J = wm 2 (2-21)
angesetzt werden, wobei ca eine Konstante ist, die bekannt sein soll. Mit dieser Annah
me ist die Erwartungstreue (2-20) dann gewährleistet, wenn für die Gewichte (i. die
Bedingung
n
X H, = <■> (2-22)
1=1
eingeführt wird.
Die Schätzvarianz kann folgendermaßen geschrieben werden:
4 = e[(T 0 -T*> 2 ]
n
Ctt^O) 2 ^ [L. C TZ (x 0 -x.)
i=1
n n
Die Minimierung dieses Ausdrucks unter der Nebenbedingung (2-22) führt auf ein
Kokriging-Gleichungssystem.
X bezeichnet einen Lagrange'schen Multiplikator. Vom Standpunkt der statistischen Fil
tertheorie kann dieses Gleichungssystem als eine diskrete und modifizierte Version der
Wiener-Hopf-Gleichung (z.B. Gunn, 1972) betrachtet werden.
In Matrix-Schreibweise hat das Gleichungssystem die Form:
K z-z-- w , = *rz