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Metadata: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Gaußsches Modell 
Y(h) = C 
kubisches Modell 
y(h) = 
C 
für h ^ a 
für h > a 
Y(h) 
Abb. 2.6: Häufig verwendete Variogramm-Modelle mit den Modellparametern 
C (Schwellenwert) und a (Reichweite) 
Das sphärische und das exponentielle Modell zeigen ein lineares Verhalten am Ur- 
sprung, während das Gauß'sche und das kubische Modell am Ursprung eine quadrati 
sche Form aufweisen. Letztere eignen sich daher zur Beschreibung der statistischen 
Struktur von stetigen, sehr kontinuierlichen Variablen (z.B. Potentialfelddaten). Sowohl 
das exponentielle als auch das Gauß sche Modell nähern sich dem Schwellenwert C nur 
asymptotisch für h -♦ oo. Für den praktischen Gebrauch wurde hier die Reichweite als 
der Abstand definiert, an dem die Modellfunktionen den Schwellenwert zu 95 % er 
reichen. 
Jede der Modellfunktionen hat nur zwei Parameter, den Schwellenwert C und die Reich 
weite a. Diese haben eine direkte statistische Bedeutung (vergl. 2.2.2) und lassen sich 
daher als Startwerte für die Anpassung sehr leicht aus dem experimentellen Vario- 
gramm abschätzen.
	        
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