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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Y(h) [nT 2 ] 
T 
8000 
7200 
6400 
5600 
4800 
4000 
3200 
2400 
1600 
800 
0 
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 —► h[km] 
Abb. 2.5: Experimentelles Variogramm von Anomalien der magnetischen Totalinten 
sität (SW-Ägypten). dargestellt für die Richtungen N-S und E-W. als Bei 
spiel für eine anisotrope Struktur mit den Reichweiten a N _ s und a E _ w 
und dem Schwellenwert C 
2.2.3 Variogramm-Modelle 
Für weitere Rechnungen, z. B für die Schätzung einer regionalisierten Variablen (2.3), 
ist es einfacher und numerisch günstiger, wenn man dem experimentellen Variogramm 
Y* z (h) ein analytisches Modell zugrunde legt. Eine direkte Verwendung des experimen 
tellen Variogramms ist außerdem aufgrund der Schätz- und "Fluktuations"-Varianz 
(siehe 2.2.1) nicht sinnvoll. 
An das experimentelle Variogramm wird daher ein mathematisches Modell angepaßt, 
das die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften des Variogramms beinhaltet. Folgende 
Modellfunktionen werden in der Geostatistik häufig verwendet, wenn die regionalisierte 
Variable 2. Ordnung stationär ist (siehe auch Abb. 2.6): 
sphärisches Modell Y(h) = 
c(fl--i^) 3 ) 
C 
für h £ a 
für h > a 
exponentielles Modell 
Y(h) = C (l - e 
)
	        
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