14
Y(h) [nT 2 ]
T
8000
7200
6400
5600
4800
4000
3200
2400
1600
800
0
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 —► h[km]
Abb. 2.5: Experimentelles Variogramm von Anomalien der magnetischen Totalinten
sität (SW-Ägypten). dargestellt für die Richtungen N-S und E-W. als Bei
spiel für eine anisotrope Struktur mit den Reichweiten a N _ s und a E _ w
und dem Schwellenwert C
2.2.3 Variogramm-Modelle
Für weitere Rechnungen, z. B für die Schätzung einer regionalisierten Variablen (2.3),
ist es einfacher und numerisch günstiger, wenn man dem experimentellen Variogramm
Y* z (h) ein analytisches Modell zugrunde legt. Eine direkte Verwendung des experimen
tellen Variogramms ist außerdem aufgrund der Schätz- und "Fluktuations"-Varianz
(siehe 2.2.1) nicht sinnvoll.
An das experimentelle Variogramm wird daher ein mathematisches Modell angepaßt,
das die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften des Variogramms beinhaltet. Folgende
Modellfunktionen werden in der Geostatistik häufig verwendet, wenn die regionalisierte
Variable 2. Ordnung stationär ist (siehe auch Abb. 2.6):
sphärisches Modell Y(h) =
c(fl--i^) 3 )
C
für h £ a
für h > a
exponentielles Modell
Y(h) = C (l - e
)