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Volltext : Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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Varianz
Ist  die  Variable  z(x)  mindestens  2.  Ordnung  stationär,  dann  hat  sie  eine  finite  Varianz
o z 2 ,  und  es  gilt  o z 2  =  C  .
Einflußbereich
Die  oben  angegebene  Entfernung  a,  bei  der  das  Variogramm  im  Fall  der  Stationarität  2.
Ordnung  den  Schwellenwert  C  erreicht,  wird  als  die  Reichweite  bezeichnet.  Den  Bereich
h  <  a  nennt  man  den  Einflußbereich.  Außerhalb  dieser  Zone  verhält  sich  z(x)  unkorreliert.

Stetigkeit
Aus  dem  Verhalten  des  Variogramms  in  der  Nähe  des  Ursprungs  y* z (h),  h—►O  läßt
sich  etwas  Liber  die  Stetigkeit  von  z(x)  aussagen  (siehe  auch  Abb.  2.4).
1  )  Par?bo[isches  Verhalten^
z(x)  ist  eine  stetige  und  sehr  kontinuierliche ­
  Variable.
2)  Lineares_Verhalten:
z(x)  ist  stetig  im  Mittel.
3)  Dnstetigkeit_  im_  Ursprung  :
Y zz (h)  strebt  nicht  gegen  0  für  h  —►  0,
sondern  gegen  einen  konstanten  Wert  C  ,
die  sogenannte  Nugget-Varianz.  Dieser
Nugget-Effekt  deutet  darauf,  daß  sich  z(x)  unstetig  verhält.  Dabei  kann  die  Unstetigkeit ­
  in  der  Variablen  selbst  begründet  liegen  und/oder  durch  Meßungenauigkeit ­
  bedingt  sein  ("weißes  Rauschen”).
Anisotropie
Die  statistische  Struktur  von  z(x)  kann  für  verschiedene  Richtungen  unterschiedlich
sein.  Diese  Anisotropie  wird  sich  auch  im  Variogramm  bemerkbar  machen.  Ein  Spezialfall ­
  ist  die  geometrische  Anisotropie,  d.h.  das  Variogramm  Y zz (h)  =  Y*z^ h x ,h y^  hat
alle  Richtungen  den  gleichen  Schwellenwert,  jedoch  unterschiedliche  Reichweiten  (siehe
Abb.  2.5)  und  es  läßt  sich  durch  eine  lineare  Transformation  der  Koordinaten  h  h  in
X  y
ein  isotropes  Variogramm  zurückführen.

Y(h)

Abb.  2.4
            
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