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Varianz
Ist die Variable z(x) mindestens 2. Ordnung stationär, dann hat sie eine finite Varianz
o z 2 , und es gilt o z 2 = C .
Einflußbereich
Die oben angegebene Entfernung a, bei der das Variogramm im Fall der Stationarität 2.
Ordnung den Schwellenwert C erreicht, wird als die Reichweite bezeichnet. Den Bereich
h < a nennt man den Einflußbereich. Außerhalb dieser Zone verhält sich z(x) unkorre-
liert.
Stetigkeit
Aus dem Verhalten des Variogramms in der Nähe des Ursprungs y* z (h), h—►O läßt
sich etwas Liber die Stetigkeit von z(x) aussagen (siehe auch Abb. 2.4).
1 ) Par?bo[isches Verhalten^
z(x) ist eine stetige und sehr kontinuier
liche Variable.
2) Lineares_Verhalten:
z(x) ist stetig im Mittel.
3) Dnstetigkeit_ im_ Ursprung :
Y zz (h) strebt nicht gegen 0 für h —► 0,
sondern gegen einen konstanten Wert C ,
die sogenannte Nugget-Varianz. Dieser
Nugget-Effekt deutet darauf, daß sich z(x) unstetig verhält. Dabei kann die Un
stetigkeit in der Variablen selbst begründet liegen und/oder durch Meßungenauig
keit bedingt sein ("weißes Rauschen”).
Anisotropie
Die statistische Struktur von z(x) kann für verschiedene Richtungen unterschiedlich
sein. Diese Anisotropie wird sich auch im Variogramm bemerkbar machen. Ein Spezial
fall ist die geometrische Anisotropie, d.h. das Variogramm Y zz (h) = Y*z^ h x ,h y^ hat
alle Richtungen den gleichen Schwellenwert, jedoch unterschiedliche Reichweiten (siehe
Abb. 2.5) und es läßt sich durch eine lineare Transformation der Koordinaten h h in
X y
ein isotropes Variogramm zurückführen.
Y(h)
Abb. 2.4