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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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h/h max (0) rasch an. Ein experimentelles Variogramm sollte daher nur für kleine Ab 
stände h und eine möglichst große Anzahl N(h,0) von Punktepaaren interpretiert wer 
den. Journel und Huijbregts (1978) geben folgende Richtwerte: 
N(h.0) > 30 bis 50 Punktepaare 
2.2.2 Eigenschaften eines experimentellen Variogramms 
Das experimentelle Variogramm Y* z (h) ist bei vielen geostatistischen Verfahren das 
zentrale Hilfsmittel zur Beurteilung der wesentlichen statistischen Eigenschaften der 
untersuchten Variablen z(x). Es beinhaltet u.a. Informationen über die Stationarität, die 
Varianz, den Einflußbereich, die Stetigkeit und die Anisotropie von z(x). 
Stationarität 
Ein experimentelles Variogramm steigt vom Ursprung Y* z (0) = 0 im allgemeinen mit 
wachsendem h = Ihl , h > 0 an. Erreicht es nach einer bestimmten Entfernung h * a 
einen ungefähr konstanten Wert y zz (h) = C, den sogenannten Schwellenwert, dann 
kann die Variable z(x) als zumindest stationär 2. Ordnung betrachtet werden. Steigt 
das Variogramm mit wachsendem h jedoch immer weiter an, aber weniger als quadra 
tisch, dann verhält sich z(x) intrinsisch. Bei einem Liberquadratischen Anstieg ist z(x) 
weder stationär noch intrinsisch. Abb. 2.3 skizziert schematisch die drei genannten Fälle. 
Y(h) 
Abb. 2.3: Beurteilung der Stationarität mit Hilfe eines experimentellen Variogramms 
1 - stationär 2. Ordnung. C - Schwellenwert, a - Reichweite 
2 - intrinsisch 
3 - weder stationär noch intrinsisch
	        
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