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Full text: Die Anwendung geostatistischer Verfahren zur Interpretation von gravimetrischen und magnetischen Felddaten

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2600 2800 3000 3200 3400 [ nT ] 
Abb. 5.3: Häufigkeitsverteilung der magnetischen Anomaliedaten. Zur visuellen 
Beurteilung des experimentellen Histogramms ist zusätzlich eine Gauß sche 
Normalverteilungskurve (ÄF, o AF ) eingezeichnet, die aus dem arithmeti 
schen Mittelwert (ÄF = 2975 nT) und der Standardabweichung (o AF =90 nT) 
der magnetischen Anomaliedaten berechnet wurde. 
Strukturanalyse der Bouguer-Anomaliedaten 
Zur Untersuchung einer eventuellen Anisotropie wurde zunächst ein experimentelles 
Vanogramm (Abb. 5.4) für die beiden Richtungen N60°E-S60°W und N30°W-S30°E 
berechnet, die 
1. ungefähr parallel zu den postulierten geologischen Streichrichtungen der Haupt 
störungszonen in SW-Ägypten liegen (Schandelmeier et al., 1987b) und damit zur 
Festellung einer Richtungsabhängigkeit besonders geeignet erscheinen, 
2. ungefähr den beiden Hauptprofilrichtungen entsprechen (siehe z.B. Abb. 5.7). 
Zusätzlich wurde ein experimentelles Variogramm für die Richtungen E-W, NE-SW, 
N-S und NW-SE berechnet (Abb. 5.5), um das Verhalten der Bouguer-Anomalien auch in 
die anderen Richtungen zu untersuchen. Wie aus den Variogrammen (Abb. 5.4 und 5.5) 
ersichtlich, ist nur eine leichte Anisotropie vorhanden, die, wenn man einmal von der 
E-W-Richtung absieht, ihre größte Auswirkung in den beiden geologischen Hauptstreich 
richtungen N 60° E-S 60° W, N 30° W-S 30° E hat.
	        
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