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Volltext : Das automatische ozeanographische Meßnetz des DHI in Nord- und Ostsee (Stand 1988)

Verbesserung  der  Kennntnisse  des  Meeres  und
die  maritime  Klimaforschung.  Mit  der  Inbetriebnahme ­
  eines  operationelien  Modells  für  die
Ostsee  können  nun  auch  in  diesem  Seegebiet
jederzeit  Wasserstände  und  Driften  (z.  B.  Ölverschmutzungen) ­
  bis  zu  2  Tage  im  voraus  vorhergesagt ­
  werden.  Im  BSH  wurde  die  nationale
Empfangsstation  des  Europäischen  Erdbeobachtungssatelliten ­
  der  ESA  aufgestellt,  die  u.  a.  dazu
dient,  die  Beobachtung  der  Meeresoberfläche  zu
verbessern  (z.  B.  Eisverteilung,  Ölverschmutzungen, ­
  Flachwassertopographie).  Das  automatische ­
  ozeanographische  Meßnetz  wurde  vor  der
Küste  Mecklenburg-Vorpommerns  mit  einer  ersten ­
  Meßstation  auf  der  Position  „Darßer  Schwelle“ ­
  weiter  ausgebaut.  Die  Station  wird  durch  das
Institut  für  Ostseeforschung  an  der  Universtität
Rostock  im  Rahmen  umfangreicher  meereskundlicher
  Überwachungsaufgaben  betreut,  die  das
Institut  auftragsweise  für  das  BSH  wahrnimmt.
Das  BSH  war  an  vielfältigen  Maßnahmen
zum  Schutz  der  Meeresumwelt  beteiligt.  Es  arbeitete ­
  intensiv  in  verschiedenen  Meeresumweltgremien ­
  mit  und  nahm  an  den  diplomatischen  Konferenzen ­
  in  Helsinki  und  Paris  teil,  bei  denen  neue
internationale  Übereinkommen  zum  Schutz  von
Nord-  und  Ostsee  beschlossen  worden  sind.  Für
die  Helsinki-Kommission  wurde  mit  Hilfe  der  Meeresumwelt-Datenbank ­
  die  zweite  Übersicht  über
die  Einträge  von  Verschmutzungsfrachten  in  die
Ostsee  zusammengestellt.  Das  BSH  erarbeitete
den  deutschen  Beitrag  zum  aktuellen  Qualitätszustandsbericht ­
  der  Nordsee.  Erste  Analysen  der
in  Kürze  beendeten  Forschungsprojekte  TUVAS
(Transport,  Umsatz  und  Variabilität  von  Schadund
  Nährstoffen  in  der  Deutschen  Bucht)  und
OPTINOM  (Optimierung  des  Nordsee-Monito-Aktivitäten

  1992

aimed  at  the  protection  of  the  marine  environment
and  at  improving  the  understanding  of  the  sea
and  the  maritime  climate  research.  An  operational
model  of  the  Baltic  Sea  was  taken  into  service.
Using  it,  water  levels  and  the  drift  paths  -  e.  g.
of  oil  pollution  -  can  be  forecasted  at  any  time
up  to  48  hours  in  advance.  Germany’s  national
receiving  station  for  the  European  Space  Agency’s ­
  Earth-sensing  satellite  was  installed  in  the
BSH.  The  ESA  satellite  is  used  among  other
things  to  improve  observations  of  the  surface  of
the  sea  (e.  g.  ice  cover,  oil  pollution  and  shallowwater
  topography).  The  network  of  automatic  monitoring ­
  stations  was  extended  when  a  monitoring
station  became  operational  at  DarRer  Schwelle,
the  first  off  the  coast  of  Mecklenburg-Vorpommern. ­
  The  Institut  für  Ostseeforschung  affiliated
to  the  University  of  Rostock  maintains  the  station
as  part  of  a  wide  range  of  marine  monitoring  tasks
entrusted  to  it  by  the  BSH.
The  BSH  was  involved  in  varied  measures
to  protect  the  marine  environment,  co-operated
closely  with  several  marine  environment  bodies
and  attended  the  diplomatic  conferences  in  Helsinki ­
  and  Paris  at  which  new  international  conventions ­
  to  protect  the  North  Sea  and  the  Baltic  Sea
were  adopted.  With  the  aid  of  the  “Meeresumweltdatenbank”,
  the  Marine  Environment  Data  Bank,
the  Second  Baltic  Sea  Pollution  Load  Compilation
was  prepared  for  the  Helsinki  Commission.  The
BSH  compiled  the  German  contribution  to  the
1992  Quality  Status  Report  of  the  North  Sea.  First
results  from  the  recently  completed  TUVAS
(Transport,  turnover  and  variability  of  pollutants
and  nutrients  in  the  German  Bight)  and  OPTINOM ­
  (Optimization  of  North  Sea  Monitoring)  research ­
  cruises  indicate  that  many  harmful  sub-9


            
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