Strömung
97
year
number of days ± difference from 2000-2009-mean in standard deviations
C
A
v
DIR
2000
199
+2.3
39
-1.4
77
-1.4
51
-0.5
2001
138
-0.7
51
-0.4
108
+0.4
68
+1.2
2002
143
-0.4
42
-1.2
131
+1.8
49
-0.7
2003
149
-0.1
50
-0.4
108
+0.4
58
+0.2
2004
160
+0.4
71
+1.4
77
-1.4
58
+0.2
2005
135
-0.8
65
+0.9
88
-0.8
77
+2.1
2006
166
+0.7
49
-0.5
110
+0.5
40
-1.6
2007
128
-1.2
71
+1.4
113
+0.7
53
-0.3
2008
154
+0.1
57
+0.2
100
-0.1
54
-0.2
2009
148
-0.2
57
+0.2
100
-0.1
60
+0.4
2010
121
-1.6
80
+2.2
115
+0.8
49
-0.7
2011
160
+0.4
41
-1.2
129
+1.6
35
-2.1
2012
153
+0.0
55
0.0
113
+0.7
45
-1.1
2000-2009
mean ± sd
152.4 ± 20.1
55.0 ±11.2
101.3 ± 16.8
56.4 ± 10.2
Tabelle 3-2: Jahreshäufigkeiten der täglichen Zirkulationsmuster in der Deutschen Bucht mit standardi
sierten Abweichungen vom 10-Jahresmittel (2000-2009). Abweichungen von mehr als einer Standard
abweichung sind fett gedruckt.
Table 3-2: Annual frequencies of daily circulation patterns in the German Bight with standardised differ
ences from the 10-year average (2000-2009). Anomalies of more than one standard deviation are given
in bold print.
2008:
Die Häufigkeit des zyklonalen Musters (C) hat gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen
liegt damit im Bereich des 10-Jahresmittel 2000-2009. Bemerkenswert ist - wie schon in
2007 - das Fehlen längerer Phasen konstanter zyklonaler Zirkulation, die in den Vorjahren
z. T. eine Dauer von bis zu 28 Tagen aufwiesen. In 2008 wurde nur eine 11-tägige zyklonale
Phase Anfang September beobachtet. Antizyklonale Zirkulation (A) wurde an nur 57 Tagen
beobachtet, das entspricht einer Abnahme von 14 Tagen gegenüber dem Vorjahr. Das varia
ble Strömungsmuster (V) verzeichnete eine geringe Abnahme von 113 auf 100 Tage und liegt
im Bereich des 10-Jahresmittel.
2009:
Die Häufigkeitsverteilung der Zirkulationsmuster entspricht weitgehend dem Vorjahr mit Wer
ten, die dicht am 10-Jahresmittel liegen. Sieht man vom November ab, wo eine 20-tägige
zyklonale Phase nur von einem Tag mit Nordströmung unterbrochen wurde, bleibt die er
höhte Tag-zu-Tag-Variabilität gegenüber den Vorjahren erhalten und setzt sich auch in den
folgenden Jahren fort. Die maximale Abweichung vom Langzeitmittel beträgt +0.4 Standard
abweichungen für das direktionale Muster (DIR).