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Full text: 54: Nordseezustand 2008-2011

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Chemie 
hat es im Emsmündungsbereich gegeben. Sowohl die Blei- als auch die Zinkbelastung ist 
in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Die Gehalte überschreiten das Effektkriterium 
aber weiterhin, wenn auch nur knapp. 
Sehr erfreulich ist die langjährig stetig abnehmende Quecksilberbelastung des Oberflächen 
sediments. Seit Jahren sind in nahezu allen Regionen der Deutschen Bucht anhaltend ab 
nehmende Belastungstrends zu beobachten. Dies führt dazu, dass in der zentralen Nordsee 
nahezu Hintergrundkonzentrationen gemessen werden. Im Untersuchungszeitraum werden 
seit 2005 vereinzelt wieder Gehalte gemessen, die das Bewertungskriterium für Hintergrund 
konzentrationen unterschreiten. Aber auch in anderen Regionen gab es einen Wechsel des 
Status von nicht gut (rot) nach gut (grün), auf der Weißen Bank (WB) seit 2003 und vor der ost 
friesischen Küste (ES, STG16) seit etwas 2007. Im weiter östlich und nördlich liegenden Teil 
des Küstenstreifens wurde dieser Statuswechsel noch nicht erreicht, aber auch im Elbeästuar 
wurde 2011 seit Jahren das erste Mal wieder ein abnehmender Trend berechnet. 
Auch die Kupferbelastung ging über die Jahre weiter zurück, obwohl sie in der Deutschen 
Bucht bereits auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau liegt. Im Bereich der Emsmündung 
(ES) aber auch im Gebiet nordwestlich Helgoland (Ti) werden heute geringere Gehalte gemes 
sen als noch vor 10 Jahren. In der zentralen Nordsee (TE) und über Jahre nachhaltig bei der 
Weißen Bank (WB) wurden weiter abnehmende Trends der Kupferbelastung gemessen.
	        
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