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Chemie
Abbildung 4-64: Prozent-Verteilungsstatistik der gelöst vorliegenden Metallgehalte bezogen auf den
Gesamtmetallgehalt der untersuchten Meerwasserproben in einer Boxdarstellung. Jede Box stellt die
Streuung aller Wintermesswerte (JFM) eines Elements im Zeitraum von 2000 bis 2011 dar, wobei Was
serkörper unterschiedlicher Salzgehalte (28-30, 30-32, 32-34, >34) in eigenen Teilgrafiken zusammen
gefasst sind.
Figure 4-64: Distribution statistics of the percent fraction of dissolved to total metal concentrations in
sea water as box and whisker plots. All box statistics are based on winter samples (JFM) from 2000-
2011 and are separated in four figures by increasing salinity ranges (upper left to lower right: 28-30,
30-32, 32-34, >34).
Die in SCHMOLKE 2013 vorgestellte Untersuchung der Abhängigkeit zwischen Salzgehalt
und gelöst vorliegenden Metallgehalten ergibt ein differenziertes Bild. Vor allem die Elemente
mit einer relativ hohen Affinität zum Schwebstoff (u. a. Blei, Quecksilber) zeigen in der Deut
schen Bucht einen sehr geringen oder keinen Zusammenhang mit dem Salzgehalt. Alle an
deren untersuchten Elemente (Cd, Cu, Ni, Zn) sind wenigstens im ersten Quartal des Jahres
deutlich mit ihm korreliert. In der Reihe Ni>Cu>Cd>Zn>Pb>Hg nimmt die Qualität der Kor
relation ab.