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Chemie
-^HCHA(ng/l) -»-HCHG (ng/l)
Abbildung 4-37: Konzentrationstrends für a- und 7-HCH in der äußeren Deutschen Bucht (Station
NSB2).
Figure 4-37: Trends in a- and 7-HCH concentrations in the outer German Bight (Station NSB2).
4.3.2.3 HCH-Gehalte des Sediments
Aufgrund der relativ polaren Eigenschaften der HCH-Verbindungen findet nur eine geringe
Anreicherung im Sediment statt; die Konzentrationen lagen daher häufig unterhalb der
Bestimmungsgrenzen.
In der Deutschen Bucht wurden auch in den Jahren 2008 bis 2011 die höchsten Konzentra
tionen in Proben der schlickreichen Stationen KS11 und KS8 vor der Elbmündung sowie SSL
vor Sylt gemessen. Auch auf der neu hinzu gekommenen Station HPAE3, auf der Baggergut
aus dem Hamburger Hafen verklappt worden ist, wurden Konzentrationen in dem gleichen
Bereich gemessen. Im Mittel wurden hier Belastungen mit a-HCH von 0,08 pg/kg TM und mit
7-HCH von 0,03 pg/kg TM festgestellt. Im übrigen Gebiet variierten die Gehalte von < 0,005
bis 0,01 pg/kg TM.
Aufgrund hoher Konzentrationsschwankungen sind Trends gegenwärtig kaum nachweisbar.
Lediglich für 7-HCH ergaben sich auf den Stationen des ehemaligen Klärschlammverklap
pungsgebiets (>KS8<, >KS11<) und der Weißen Bank (>WB1<, >WB5< und >UE20<) rückläufige
Konzentrationen.