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Full text: 54: Nordseezustand 2008-2011

Organische Stoffe 
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zeitserien für a- und 7-HCH an den Stationen EIDER und NSB2 stellvertretend für die Verhält 
nisse in der inneren und zentralen Deutschen Bucht in Abbildung 4-36 und 4-37 dargestellt. 
Seit 1986 ist für a-HCH trotz hoher Schwankungen zunächst ein deutlicher Rückgang der 
Konzentration zu beobachten. Dieser Abwärtstrend hat sich jedoch auf EIDER seit 1999 
verlangsamt bzw. ist in den Jahren 2000 bis 2005 aufgrund erheblicher Konzentrations 
schwankungen in der Elbe (s. o.) ganz abgebrochen. Auf weiter westlich liegenden Stationen 
(BRIFF oder NSB2) hat während dieser Zeit der Abwärtstrend ungebrochen fortbestanden 
(Abbildung 4-37). Ab 2005 ist auch auf den durch die Elbe beeinflussten Stationen wieder ein 
leichter Rückgang zu verzeichnen, der in den Jahren 2008 bis 2011 wieder flacher geworden 
ist. Auch auf der Station NSB2 ist in diesem Zeitraum kaum noch ein weiterer Rückgang zu 
beobachten. 
Die Lindankonzentration unterlag bis 1998 großen Schwankungen, die durch eine ausge 
prägte saisonale Variabilität verstärkt wurden (Abbildung 4-36); hohe Konzentrationen traten 
dabei häufig im Frühsommer auf. Ab 1998 nahmen auch hier die Werte nachhaltig und sehr 
deutlich von ca. 2 ng/L auf 0,09 ng/L ab. Dieser Rückgang ist ab etwa 2009 auf der Sta 
tion EIDER in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Auf der Station NSB2 scheint sich der 
Rückgang fortzusetzen. 
-^HCHA(ng/l) -^HCHG(ng/l) 
Abbildung 4-36: Zeitliche Entwicklung dera- und 7-HCH-Konzentrationen an Station Eider seit 1989. 
Figure 4-36: Temporal evolution since 1989 ofa- and 7-HCH concentrations at Station Eider. 
Bei Betrachtung der Langzeitreihen wird deutlich, dass in dem Berichtszeitraum (2008 bis 
2011) an allen Stationen die Konzentrationen weiterhin leicht rückläufig sind, jedoch scheinen 
sich die Trends zu verlangsamen. Durch die hohen Schwankungen, die auf natürliche Ein 
flussgrößen zurückzuführen sind, wird es zunehmend schwieriger, Trends zu quantifizieren.
	        
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