Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
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Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Die räumliche Verteilung der PAK ist in Abbildung 18 exemplarisch für die Leitsubstanzen
wiedergegeben. Sie ähnelt der TOC- und CKW-Verteilung - mit
höheren Werten um SSL, HPAE3 und den KS-Stationen. Allerdings fällt auf,
dass die Median PAK Konzentrationen an der Station KS11 nur wenig größer
sind als an den WB Stationen.
Infolgedessen werden bei Bezug auf den TOC die Konzentrationen an den
WB-Stationen in der zentralen Deutschen Bucht sogar z. T. höher als die Konzentrationen
im Elb-Mündungsbereich. Besonders deutlich ist diese Verteilung
bei den alkylierten PAK, deren Werte in der zentralen Deutschen Bucht um ein
vielfaches höher sind als im Elb-Mündungsbereich (Abb. 19). Hohe Konzentrationen
an alkylierten PAK bei gleichzeitig hoher Konzentration an dem entsprechenden
Mutter-PAK sind ein deutlicher Hinweis auf eine gemischte Quelle, mit
sowohl pyrogenem als auch petrogenem Ursprung in diesem Gebiet. Ausnahme
bildet die Station HPAE3, die höhere Konzentrationen bei den niederkondensierten
Aromaten zeigt. Es ist somit ein deutlicher Belastungsschwerpunkt
in der zentralen Deutschen Bucht (WB Stationen) für PAK und alkylierte
PAK festzustellen.
Die statistischen Größen sind in den Tabellen A14-A15 im Anhang zusammengefasst.
Auch hier ist in der Regel eine Abnahme der Variabilität durch den Bezug
auf den TOC zu beobachten. Eine Zunahme der Variabilität bezogen auf den
TOC wird bei allen PAK bei der Station HPAE3 beobachtet, aufgrund ihrer zeitlich
variablen starken Schadstoffbelastung durch die Ausbringung von Baggergut.