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Volltext : 55: 20 Jahre Monitoring organischer Schadstoffe in Sedimenten der Deutschen Bucht

Polyzyklische  aromatische  Kohlenwasserstoffe  (PAK)

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Polyzyklische  aromatische  Kohlenwasserstoffe  (PAK)
Die  räumliche  Verteilung  der  PAK  ist  in  Abbildung  18  exemplarisch  für  die  Leitsubstanzen ­
  wiedergegeben.  Sie  ähnelt  der  TOC-  und  CKW-Verteilung  -  mit
höheren  Werten  um  SSL,  HPAE3  und  den  KS-Stationen.  Allerdings  fällt  auf,
dass  die  Median  PAK  Konzentrationen  an  der  Station  KS11  nur  wenig  größer
sind  als  an  den  WB  Stationen.
Infolgedessen  werden  bei  Bezug  auf  den  TOC  die  Konzentrationen  an  den
WB-Stationen  in  der  zentralen  Deutschen  Bucht  sogar  z.  T.  höher  als  die  Konzentrationen ­
  im  Elb-Mündungsbereich.  Besonders  deutlich  ist  diese  Verteilung
bei  den  alkylierten  PAK,  deren  Werte  in  der  zentralen  Deutschen  Bucht  um  ein
vielfaches  höher  sind  als  im  Elb-Mündungsbereich  (Abb.  19).  Hohe  Konzentrationen ­
  an  alkylierten  PAK  bei  gleichzeitig  hoher  Konzentration  an  dem  entsprechenden ­
  Mutter-PAK  sind  ein  deutlicher  Hinweis  auf  eine  gemischte  Quelle,  mit
sowohl  pyrogenem  als  auch  petrogenem  Ursprung  in  diesem  Gebiet.  Ausnahme ­
  bildet  die  Station  HPAE3,  die  höhere  Konzentrationen  bei  den  niederkondensierten ­
  Aromaten  zeigt.  Es  ist  somit  ein  deutlicher  Belastungsschwerpunkt ­
  in  der  zentralen  Deutschen  Bucht  (WB  Stationen)  für  PAK  und  alkylierte
PAK  festzustellen.
Die  statistischen  Größen  sind  in  den  Tabellen  A14-A15  im  Anhang  zusammengefasst. ­
  Auch  hier  ist  in  der  Regel  eine  Abnahme  der  Variabilität  durch  den  Bezug
auf  den  TOC  zu  beobachten.  Eine  Zunahme  der  Variabilität  bezogen  auf  den
TOC  wird  bei  allen  PAK  bei  der  Station  HPAE3  beobachtet,  aufgrund  ihrer  zeitlich
variablen  starken  Schadstoffbelastung  durch  die  Ausbringung  von  Baggergut.
            
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