42 25 Jahre Entwicklungen in der Schifffahrt
Die Geschwindigkeit der Schiffe nahm zu.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit der
Welthandelsflotte beträgt inzwischen rund
28 Kilometer pro Stunde. Jüngere Schiffe
erreichen Geschwindigkeiten von 45 bis
55 Kilometer pro Stunde. Die Durchschnittsgeschwindigkeit
weiter zu erhöhen gilt als
sehr kostspielig und ist daher nicht zu
erwarten. Inzwischen liegen die Betriebsgeschwindigkeiten
der Schiffe wieder deutlich
niedriger und unterhalb der Maximalgeschwindigkeit.
Sie fahren damit wirtschaftlicher
und vor allem umweltfreundlicher. Die
Konzeption der Schiffe sieht einen wirtschaftlichen
Einsatz bei unterschiedlichen Ladeund
Betriebszuständen vor.
Das Design der Schiffe hat sich verändert.
Ein innovatives Schiffsdesign gewährleistet
heute ein hohes Sicherheitsniveau bei
sinkendem Energieverbrauch. Damit wird
die im Januar 2013 in Kraft getretene
Ergänzung zu Anlage VI des MARPOL-Übereinkommens
umgesetzt, die die
Errechnung des EEDI (Energie-Effizienz-Design-Index)
für neue Schiffe vorschreibt,
die größer als 400 BRZ sind.
Auch die Automatisierung der Schiffe
sowie der Datenaustausch zwischen
Schiff und Land trieben die Entwicklungen
in der Informations- und Kommunikationstechnologie
seit den 90er-Jahren voran.
Steckte die Entwicklung von Satellitennavigationssystemen,
automatischen
Schiffsidentifikationssystemen wie AIS
(Automatic Identification System) und des
elektronischen Seekartendarstellungsund
Informationssystems ECDIS (Electronic
Chart Display and Information System)
noch in den Kinderschuhen, gehören
diese Technologien heute zur Standardausrüstung
auf Schiffen. Das BSH stieß
die Entwicklung vieler dieser Systeme an
und förderte und unterstützte sie seit der
ersten Stunde.
Eine Datenbank
entsteht...