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BUNDESAMT FÜR
SEESCHIFFFAHRT
UND
HYDROGRAPHIE
Sehr geehrter Herr Professor Töpfer,
sehr geehrter Herr Dr. Holzwarth,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
herzlich willkommen zum 22. Meeresumweltsymposium hier In Hamburg - In diesem Jahr mal wieder
an einem neuen Standort - Im Haus der Patriotischen Gesellschaft zu Hamburg.
Es Ist ein würdiger Rahmen für dieses Symposium. Die fast 250 Jahre alte Hamburger Gesellschaft
steht für Innovation, für Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft. Auf Ihre Initiative hin entstand
die erste Sparkasse In Europa. Die öffentlichen Bibliotheken In Hamburg, das Berufsschulwesen, die
Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die Hochschule für Bildende Künste, das Museum für
Kunst und Gewerbe und das Museum für Hamburglsche Geschichte sind Ihrem Engagement zu
verdanken. Sie gründete auch Armenhäuser und die Arbeitsnachweise für Hafenarbeiter, einen
Vorläufer der heutigen Arbeitsämter.
Wir befinden uns also In einem sehr passenden Umfeld. Denn heute diskutieren wir hier In diesem
Rahmen wlrtschafts- und gesellschaftspolitische Aufgaben mit ebenso großer Relevanz für unsere
Zukunft: Den Schutz der Meere - bei wachsender Nutzung.
Ich freue mich, dass das BSH auch In diesem Jahr Im Auftrag des BMU - In Ihrem Auftrag, Herr Dr.
Holzwarth - und In guter Zusammenarbeit mit den Behörden des Umweitministeriums das nicht nur In
Hamburg geschätzte und Inzwischen traditionelle Meeresumwelt-Symposium ausrlchten kann.
Und es Ist mir eine ganz besondere Freude und Ehre, In diesem Jahr für die Eröffnungsrede Herrn
Professor Dr. Klaus Töpfer begrüßen zu können. Herr Töpfer, Sie sind bereits zum dritten Mal
Hauptredner In unserem Symposium. Zum ersten Mal kamen Sie als Umweltminister 1993, später
1998, dann als Direktor der UNEP, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen mit Sitz In Nairobi
und heute als Executlvdlrektor des IASS, des Institutes for Advanced Sustalnable Studles - Träger
des Ellsabeth-Mann-Borghese-Prelses und seit Februar 2012 als Mitglied der Kyoto Earth Hall of
Farne, eine außergewöhnliche Auszeichnung für Ihr langjähriges Engagement für den Umweltschutz.
Sie waren von 1995-1998 auch Minister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau - und sind mit
diesen beiden Ämtern Amtsvorgänger unserer beiden hier relevanten amtierenden Minister, also auch
meines obersten Dienstherrn.
Raumordnung auf See war damals noch unbekannt. Heute Ist dieser Begriff Garant dafür, dass auch
auf See Nutzung und Schutz In ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden. Seit 2009 gibt es
Raumordnungspläne für Nord- und Ostsee, die vom BSH Im Auftrag des BMVBS entwickelt wurden