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N.HOFFMEYER - zeigten. Nach einigen Verhandlungen mit HOFFMEYER er
folgte ab 1884 eine erst 1931 beendete gemeinsame Herausgabe der
nachträglich gezeichneten synopitschen Wetterkarten des Atlantik
und Europas. Es erschienen tägliche Karten der Jahre 1876 bis 1912.
Die anfangs an diese Wetterkarten geknüpften überschwenglichen Hoff
nungen erfüllten sich zwar nicht ganz. Jedoch vermochten KOPPEN und
I.van BEBBER diese Karten als Unterlage für einige bedeutende Ar
beiten zu verwenden (van BEBBER: Zugstraßen der Depressionen¡KOPPEN:
Allgemeine Zirkulation der Atmosphäre; KOPPEN/v. BEBBER.: Die Isobaren
typen des Nordatlantischen Ozeans und Westeuropas, ihre Beziehungen
zur Lage und Bewegung der barometrischen Maxima und Minima),
1878 erfolgten Absprachen mit dem Königl.Nicdcrländisehen Meteorolo
gischen Institut in De Bilt (Direktor BOYS-BALLOT) über einheitliche
Veröffentlichung der Wetterbeobachtungen bzw. deren Mittelwerte über
längere Zeit in atlantischen Karten. Es wurden 1°-Felder gewählt und
Beobachtungen untereinander ausgetauscht. Diese Verabredung stellt
den Vorläufer dar für die heute, ab 1964 wieder mit Vorrang gefertig
ten Climatological Summaries, bei denen Deutschland für den Atlantik
von 20°Nord bis 50°Süd zuständig ist. Damals übernahm die Deutsche
Seewarte die Sammlung, Bearbeitung und Veröffentlichung der Beobach
tungen aus dem Atlantik von 50°N bis 20°N. Diese Abmachungen gingen
auf Empfehlungen des Meteorologischen Kongresses in Wien (1873) und
der Londoner Konferenz von 1874 zurück, eine international zu regeln
de Teilung der Arbeit unter den mit maritim-meteorologischen Aufgaben
beschäftigen Zentralstellen im Interesse der Forschung vorzunohmen.
Das Arbeitspensum der mit Meteorologie befaßten beiden Abteilungen I
und vor allem III überstieg bald fast die Kräfte des geringen Perso
nals.
1875 arbeiteten außer Dr.KOPPEN u.Kapt.WAGNER die Assistenten:
E.MEWES, Kapt. M.KIRSTEIN, Kapt. A.SCHUCK in Abteilung I; W.REINERT
in Abteilung III.
1878 E.MEWES, Kapt. H.HALTERMANN, Kapt.F.HEGEMANN in Abteilung I.
W.REINERT, Dr.A.SPRUNG, Kapt.C.FELBERG in Abteilung III.
KÖPPEN hatte den jungen Dr.SPRUNG zunächst aus seinen privaten Mit
teln als Assistenten für sich beschäftigt, bis er 1877 m der Deut
schen Seewarte Anstellung fand.
Kapt.WAGNER starb 1877; ihm folgte Kapt.DINKLAGE. Damals richtete die