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Volltext: Die Entwicklung der maritimen und allgemeinen Meteorologie im Bereich der 1868 gegründeten Norddeutschen und später Deutschen Seewarte

Atlas für den Stillen Ozean. 
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Maritime Aerologie 
Um die Jahrhundertwende erscheinen zum ersten Male die von der Abtei 
lung III herausgegebenen "10-tägigen Witterungsberichte" und die "monat 
liche Wetterausschau des Atlantik" (1901). 
Bis zu der kurz nach dem Jahrhundertwechsel erfolgten Pensionierung 
v.NEUMAYER 1 s ( 1903 Nachfolger Adm.HERTZ) zeigte es sich, daß die Deut 
sche Seewarte durch' ihren Unterschied zu den anderen großen Instituten 
der seefahrenden Nationen für die Erforschung der Meere bedeutend mehr 
geleistet hatte. Die von ihr herausgegebenen Segelhandbücher, gewisser 
laßen Fortsetzungen der Segelanweisungen, stellten "über den unmittel 
baren praktischen Gebrauch hinausgehend eine physische Geographie und 
Meteorologie des Ozeans" dar. "Bisher waren solche Werke ausschließ1i< ^ 
von Seeleuten bearbeitet worden; denn die maritimen Abteilungen der 
meteorologischen Institute von London und Utrecht waren nur von solchen 
besetzt; hier aber wurden Gelehrte an die Arbeit gesetzt, die ihre am 
Lande erworbenen Methoden einsetzten und die gute Gelegenheit benutzten, 
die Kenntnisse vom Ozean zu erweitern ... Erst mit den Arbeiten der See 
warte wurde der Zusammenschluß zwischen Land- und maritimer Meteorologie 
und also ein Gesamtbild der Erdoberfläche geschaffen". 
Uber die Zirkulation der Atmosphäre herrschte nun eine bedeutend siche 
rere Vorstellung. Die Ortsveränderung der Zyklonen, ihre Entstehung und 
Isobarenformen - ja ihre Luftmassenverteilung waren bearbeitet, und über 
Winde im Zusammenhang mit Sturmfluten an der norddeutschen Küste vergrös 
serten si^h die Kenntnisse. „
	        
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