Löwe, F.: Die optische Bestimmung des Salzgehalts im Seewasser: 307
schmal erscheint, erblickt man das von der oberen Hälfte des Strahlenbüschels
erzeugte Interferenzbild, das wegen seiner Unveränderlichkeit die Nullstellung des
Apparates bezeichnet, unter dem Trennungsstrich dagegen das bewegliche Inter-
ferenzbild. Durch Drehen an der Schraube des Fie. 5
Kompensators, durch den das Interferometer sich DO
wesentlich von Rayleighs mit Präzisions-Mano-
metern ausgerüstetem Apparate unterscheidet, kann
man nun leicht die zwei schwarzen Streifen, die
das Maximum nullter Ordnung, den weißen Mittel-
streifen begrenzen, in dem oberen und unteren Bilde
genau auf Koinzidenz einstellen; die bunten Streifen,
die Spektra erster, zweiter usw. Ordnung sind. für
die Beurteilung der Einstellung nicht so wichtig.
Aus dem soeben beschriebenen »langen« Inter-
ferometer ist durch Anwendung des Prinzips der
sogenannten Autokollimation, d. h. der Vereinigung
von Kollimator und Fernrohr in einem Teile, das
tragbare Interferometer entstanden. Durch dessen
Objektiv werden die Strahlen auf dem Hinwege zum
Spiegel parallel, kehren an diesem um und werden
auf dem Rückwege durch das Objektiv wieder
konvergent. Die Brennebene des Objektivs enthält Schematische Darstellung des trag-
nebeneinander den sehr fein verstellbaren Spalt baren Gas-Interferometers,
und das Zylinderokular. Die Gaskammern werden Das x im Tubus B bezeichnet den
zweimal durchsetzt, ebenso die Kompensatorplatten; Ni des Lämpchens, die Pfeile die
die beugende Doppelblende wurde in oder dicht an ung der Suahlen anf dem Hlin-
. ES € ppelblende wurde und Rückwege. S ist der Spiegel
die Spiegelebene (S in Fig. 5) gelegt. Als Licht- mit der Doppelblende, K der Hebel-
quelle dient hier ein mit dem Fernrohr festver- arm, M die Mikrometertrommel
verbundenes Osmiumlämpehen, dessen Faden auf "nd Z der Umdrehungszähler des
dem Spalt quer abgebildet wird, Das Interferenz- PERSON,
bild hat bei dem tragbaren Modell natürlich nicht ganz dieselbe Brillanz wie im
langen Modell, jedoch ist die Nullage. ebenso eindeutig und leicht einstellbar
wie oben beschrieben. |
"Fig. 6, (Etwa 1/,, nat. Größe.)
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SO AUSSER: ur
Das Wasser-Interferometer mit allem Zubehör.
Die Figur zeigt von links nach rechts: die Schutzkappe mit dem Handgriff, den Akkumulator mit
Leitungsschnur und Steckkontakt, das Interferometer auf seinem Gestell mit Thermometer, eine
einzelne Wasserkammer mit zwei halbkreisförmigen Glasdeckeln und schließlich den Behälter für
A Wasserkammern von 5. 10. 20 und 40 mm Sehichtdicke.