Zentrale Aufgaben
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Öffentlichkeitsarbeit
Das BSH misst der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
große Bedeutung zu. Qualität und Umfang des
BSH-Aufgabenspektrums sprechen zwar für sich,
doch ohne ausreichende Information der Öffentlich
keit bleibt vieles nur Fachkreisen Vorbehalten. In zahl
reichen Pressekonferenzen, Pressemittellungen, Inter
views und Veröffentlichungen dokumentierte das BSH
seine Aktivitäten. Das große Interesse an den Dienst
leistungen des BSH zeigte sich auch Im Internet. Rund
1 Million Seltenaufrufe konnte das BSH Im Jahr 2000
mit seiner Website verzeichnen.
Um das Leistungsprofil noch stärker auf die Kunden
des BSH ausrlchten und In einem einheitlichen Erschei
nungsbild darstellen zu können, wurde In der Stabsstelle
Öffentlichkeitsarbeit zusätzlich der Bereich Marketing
konzentriert. Erste Schritte zur Einführung eines neuen
Corporate Design, das den Wandel von der Behörde
zum künden- und produktorientierten Dlenstlelster do
kumentiert, konnten bereits In die Wege geleitet werden.
Auf seiner Jahrespressekonferenz zu Beginn des
neuen Millenniums berichtete das BSH über die gelei
steten Arbeiten und künftige Aufgabenschwerpunkte.
Überhaupt brachte der Jahresanfang einige wichtige
Ereignisse. So wurde das BSH zum Koordinator des
neuen Messprogramms „Meeresumwelt 2000” zum
Schutz der Nord- und Ostsee bestimmt. Am Dienstort
Rostock begannen die Bauarbeiten für das neue
Dienstgebäude auf dem Gelände der ehemaligen
Neptun-Werft. Im März wurde den Medien eine um
fangreiche Bilanz des BSH - Eisdienstes über den
Winter 1999/2000 vorgestellt.
Ein Höhepunkt der BSH-Pressearbeit waren mehrere
Jubiläen, die in das Jahr 2000 fielen: Das BSH selbst
konnte auf sein 10-jähriges Bestehen zurückblicken.
Seit ebenfalls 10 Jahren war das BSH auch in der
Hansestadt Rostock vertreten - Grund genug, seine
Pforten am „Dierkower Damm“ für interessierte Bür
gerinnen und Bürger zu öffnen. Im Stadthafen konnten
die Vermessungs- und Forschungsschiffe DENEB und
/CO/W/ET besichtigt werden. Über 700 Besucher nutz
ten diesen Tag der offenen Tür, um sich von den BSH-
Mltarbeltern die vielfältigen Aufgaben erklären und
demonstrieren zu lassen. In nahezu allen Medien
wurde das BSH als der maritime Dienstleister gewür
digt. Ein weiteres 10-jähriges Jubiläum konnte mit
dem Meeresumweltsymposlum begangen werden,
das gemeinsam mit dem Bundesumweltmlnlsterlum
1990 Ins Leben gerufen wurde und sich mittlerweile
zum zentralen deutschen Expertentreffen für den Be
reich der Meeresumwelt entwickelt hat. Ferner hatten
zwei Schilfe der BSH-Flotte Im letzten Jahr Geburtstag.
Zum 20. Geburtstag der GAUSS Im Mal bekamen Jour
nalisten einen Überblick über aktuelle Arbeiten dieses
BSH-Flaggschiffes wie auch über sämtliche Arbeiten,
die während der bis dahin zurückgelegten 1 075 000
Kilometer geleistet worden sind. Außerdem feierte das
BSH-Mehrzweckschlff WEGA seinen 10. Geburtstag.
Auch auf den wichtigsten Messen und Bootsausstel
lungen gab das BSH Gelegenheit, sich zu allen mariti
men Themen zu informieren. Ob auf der „boot 2000“
In Düsseldorf, der „Interboot“ In Frledrlchshafen oder
der „Hanseboot“ In Hamburg - das Interessierte Publi
kum wurde am Stand des BSH umfassend unterrich
tet, unter anderem über amtliche Seekarten und nauti
sche Veröffentlichungen, nautische Ausrüstungen und
Flaggendokumente. Auf der Ausstellung „Schiff, Ma
schine, Meerestechnik“ In Hamburg präsentierte sich
das BSH als die für Deutschland benannte Stelle, die
nach den einschlägigen EU-Vorschriften Navigations
und Funkausrüstungen zulassen darf.
Beteiligt war das BSH auch an der „EXPO am Meer“ In
Wilhelmshaven. Vorgestellt wurden dort-im Pavillon
des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Woh
nungswesen-Arbeiten zum Meeresumweltschutz,
zur Seevermessung und zur Elektronischen Seekarte.