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Innenansichten
management Schleswig-Holstein“ (GMSH). Fest
redner waren der Staatssekretär Im Bundes-
mlnlsterlum für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
Ralf Nagel, der Staatssekretär Im Wirtschaftsminis
terium Mecklenburg-Vorpommern Reinhard Meyer
und Arno Pöker, Oberbürgermeister der Hansestadt
Rostock.
Anfang Juni erfolgte mit Unterstützung eines Rosto
cker Unternehmens der Umzug vom bisherigen
Standort „Dlerkower Damm“ In die Neptunallee. Mit
dem Einzug wurden die BSH-Aufgabenfelder
Seevermessung, Wracksuche und Seekarten Im
gleichberechtigten Rostocker Dienstsitz konzentriert,
so dass teilweise auch Hamburger Mitarbeiter umge
zogen sind, deren Arbeitsplätze nach Rostock ver
lagert wurden. Damit Ist Rostock künftig das deut
sche Zentrum der Hydrographie. Die Liegenschaft
„Dlerkower Damm“, die für die noch wachsende Zahl
der Rostocker Mitarbeiter zu klein geworden war,
wurde Im Herbst 2003 an das Bundesvermögensamt
Rostock abgegeben.
Die Detailplanung für den Neubau des Laborge
bäudes In Hamburg-Sülldorf wurde von der Bauver
waltung an ein Planungsbüro vergeben. Mit der dort
erarbeiteten „Entwurfunterlage Bau“ wurde die Ein
haltung des vorgegebenen Finanzrahmens nachge
wiesen. Im letzten Quartal 2003 wurde mit den Bau
maßnahmen zur Vorbereitung des Rückbaus diverser
Altgebäude begonnen.
Informationstechnik,
MaAGIE-Rechenzentrum
Das Konzept der IT-Archltektur des BSH basiert auf
einer vernetzten Client/Server-Struktur. Zum Einsatz
kommen zentrale Server unter dem Betriebssystem
UNIX für Applikationen sowie IT-Management-Funk-
tlonen, wie Nameservice, Printer-Spooling, E-Mail,
WWW, FTP, Firewall und Steuerung der Datenslche-
rungsroboter. Mehr als 1000 PCs und Workstations
sind als Endgeräte zu betreuen. Neben Standardan
wendungen wird eine breite Palette an Spezialsoft
ware eingesetzt, die zum Teil Im BSH selbst ent
wickelt wurde.
Die Hauptlast wird serverseitig von den Maschinen
Jade, Magellan, Atlantis und Karibik getragen. Es
handelt sich dabei um Höchstleistungsserver mit
modularem Aufbau. Zur Datensicherung werden
Robotersysteme eingesetzt. Mithilfe dieser Systeme
werden sämtliche Daten, die sich auf den Festplatten
der zentralen Server befinden, täglich automatisch
auf Band gespeichert.
Die Modernisierung und Aufrüstung der zentralen
Server von 2000 bis 2002 haben zu einer erhebli
chen Verbesserung der Stabilität Im Rechnerbetrieb
geführt, die Verfügbarkeit konnte auch Im vergan
genen Jahr erneut auf Im Durchschnitt nunmehr etwa
99,87% gesteigert werden. Parallel dazu wurden die
IT-Ausstattung und Nutzung weiter ausgebaut, bei
spielsweise stieg das „Verkehrsaufkommen“ Im Be
reich der E-Mails 2003 auf 8 Mio. gegenüber 3,9 Mio.
Im Vorjahr, dies Ist allerdings zusätzlich durch die
erhebliche Zunahme von sogenannten Spam-Malls
entstanden. Pro Tag werden etwa 1,5 Gbyte E-Mails
verarbeitet.
Für das Programm „Modernisierung administrativer
Aufgaben durch Geschäftsprozessoptimierung und
IT-Einsatz“ (MaAGIE) des BMVBW stellt das BSH als
IT-Dlenstlelster das hierfür erforderliche zentrale
MaAGIE-Rechenzentrum. Im Jahr 2003 wurde die
Systemlandschaft um ein weiteres SAP-System -
MTR (Master Template Rechnungswesen) - ergänzt.
Es handelt sich hierbei um ein Entwicklungssystem
für die BMVBW-welte Standardisierung des Rech
nungswesens. Der Hauptspeicher des Servers für
die Anwendungen des DWD wurde ausgebaut, um
den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden
und die Leistung des Systems auf dem nötigen