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Beobachten + Vorhersagen
ist die flächendeckende Kenntnis der Sedimentverteilung
und des Meeresbodenaufbaus wichtig. Daher
wurde ab 2003 die geologische Kartierung wieder
verstärkt aufgenommen. Das Kartenwerk soll 2010
abgeschlossen sein.
Symposium „Aktuelle Probleme
der Meeresumwelt“
Das Symposium „Aktuelle Probleme der Meeresumwelt“
wird jährlich vom BSH gemeinsam mit dem Umweltbundesamt
Im Aufträge des Bundesumweltmlnlsterlums
veranstaltet. Über 360 Teilnehmer aus Wissenschaft,
Verwaltung und Politik aus dem In- und
Ausland nahmen an diesem Symposium teil, das
vom schleswig-holsteinischen Umweitminister Klaus
Müller mit einem Vortrag über „Meeresschutz für
Schleswig-Holstein“ eingeleitet wurde. In 22 weiteren
Vorträgen wurde über verschiedene Problembereiche
der Meeresumwelt berichtet und diskutiert.
Themen waren u.a. die EU-Wasserrahmenrlchtllnle
und Ihre Auswirkungen auf die zukünftige Meerespolitik,
Probleme des Meeresnaturschutzes und gefährliche
Stoffe in der Meeresumwelt sowie das Elbe-Hochwasser
2002 und seine Folgen. Weitere interessante
Diskussionen ergaben sich aus den Vorträgen
der Themenblöcke Schifffahrt und Umwelt und zur
Offshore-Wlndenergle. Den Abschluss der Veranstaltung
bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema
„Forschung für die Meeresumwelt In den Küstenländern:
Netze knüpfen?“
OSPAR- Übereinkommen
Das BSH Ist aktiv eingebunden In den Arbeiten verschiedener
Gremien des Übereinkommens zum
Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks
(OSPAR-Übereinkommen). 2003 fand die Sitzung der
OSPAR-Kommlsslon zusammen mit der gemelnsamen
Umweitministerkonferenz der OSPAR- und der
Helsinki-Vertragsparteien in Bremen statt. Wesentliche
Beschlüsse waren die Verabschiedung des Gemeinsamen
Mess- und Bewertungsprogramms
(JAMP) für die kommende Dekade sowie die Zusammenarbeit
mit der europäischen Wasserrahmenrlchtllnle
Im Zuge der Einrichtung einer neuen gemeinsamen
europäischen Meerespolltlk.
Assessment und Monitoring Committee (ASMO):
Zuständig für die Festlegung mariner Umweltmessprogramme
und die gemeinsame Bewertung des
chemischen und ökologischen Zustandes der Meeresumwelt.
Working Group on Concentrations, Trends and
Effects of Substances In the Marine Environment
(SIME): Diese Arbeitsgruppe unterstützt ASMO In
den praktischen Arbeiten der Überwachungsprogramme.
Die Arbeitsgruppe Monitoring entwickelt die
Bewertungsinstrumente für die ASMO. 2003 lagen
die Arbeitsschwerpunkte In der Auswertung und
Bewertung von Schadstoffmessungen In Sedimenten
von Nordsee und Nordost-Atlantlk. Die Ergebnisse
werden voraussichtlich in 2004 veröffentlicht.
European Marine Monitoring and Assessment
(EMMA): Diese Arbeitsgruppe entwickelt die Rahmenbedingungen
für eine intensivierte Zusammenarbeit
zwischen sämtlichen europäischen Meeresschutzübereinkommen
und der Europäischen Kommission
auf den Gebieten Monitoring und Bewertung.
Im „Blodlversltäts-Ausschuss“ (BDC) und der zugehörigen
„Working Group on Environmental Impact of
Human Uses“ (EIHA) werden neben dem Themenkomplex
„Arten und Lebensräume“ u.a. Fragen im
Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten Im
Meeresbereich behandelt.
Unter Federführung des BSH wurde ein Leitfaden für
die Vorgehensweise bei Genehmigungsverfahren für