Geodaten-Management
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Grenzen
- F*st)andsocl<»l/AlA#
- 12-$eemei»er\zor^Ki/stenmeer
Internationale Grenze
Wassertiefen
0*10 m
■ 10-20 m
■ 20-40 m
■ 40-50 m
■ 50-60 m
BSH/M25- 11 06 2007
Geodätisches Datum WGS 84
Kartenprojektion Mercator (54’N)
ScHetjwg
Ostsee: Festlandsockel/aussschließliche Wirtschaftszone (AWZ)
hydrographischen Geoinformationen zentral gesammelt
und fortgeführt werden. Damit Ist NAUTHIS ein
wesentlicher Baustein der GDI-BSH. Die Besonderheit
von NAUTHIS besteht darin, dass künftig alle
Seekarten und Seebücher - digital oder gedruckt -
direkt aus dieser Datenbank generiert werden
können. Grundlage von NAUTHIS Ist der S-57-Daten-Standard
der IHO. Da es am Weltmarkt noch
keine ausgereiften Software-Produkte gibt, die den
empfohlenen IHO Standards und den Anforderungen
des BSH entsprechen, ist das BSH ein Joint Venture
mit der kanadischen Firma CARIS eingegangen, die
Software für Geographische Informationssysteme
(GIS) herstellt. Unter der Bezeichnung Hydrographie
Production Database (HPD) wird In enger Zusammenarbeit
mit dem BSH eine Software für die Herstellung
von digitalen und analogen Seekarten mit
NAUTHIS entwickelt.
2006 wurde die Software von dem kanadischen Partner
um neue bzw. verbesserte Funktionalität ergänzt;
außerdem wurden die verbesserten Softwaremodule
des HPD in den Produktionsbetrieb eingeführt. In
Zukunft genügt es nicht mehr, digitale Produkte wie
z. B. ECDIS-Daten nur aus der Digitalisierung der
gedruckten Seekarten abzuleiten. Um die gestiegenen
Anforderungen an Positionsgenauigkeit und
Nutzungsmöglichkeit der Daten zu erfüllen, müssen
Grundlageninformationen verarbeitet werden. Im Zuge
der Einführung von NAUTHIS In den Wirkbetrieb Ist
daher für die deutschen Seegebiete mit dem Aufbau
einer Geobaslsdatenbank mit hoher räumlicher Auflösung
und Genauigkeit begonnen worden - eine Aufgabe,
die einer Neukartierung der gesamten deutschen
Küsten- und Seegebiete gleichkommt. Der Aufbau
der NAUTHIS-Datenbank mit Basisdaten im Standard
S-57 wurde Im Bereich der Nordsee fortgesetzt.