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Full text : Jahresbericht 2006

Nutzung  der  Meere

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ln  der  Nordsee  verlief  der  Betrieb  der  vorhandenen
Transit-Gasrohrleitungen  NORPIPE,  EUROPIPE  I,
EUROPIPE  II,  ZEEPIPE,  FRANPIPE  sowie  der  beiden
Verdichterplattformen  Im  deutschen  Festlandsockel
weiterhin  ohne  Störungen.

Forschungshandlungen
Fünf  Anträge  ausländischer  Institute  auf  Durchführung ­
  von  meereskundllchen  Forschungshandlungen
Im  Meeresboden  wurden  genehmigt.  23  genehmigungsfreie ­
  Fahrten  ausländischer  Forschungsschiffe
zur  Untersuchung  der  Wassersäule  wurden  zustimmend ­
  zur  Kenntnis  genommen.

Marine  Raumordnung
Die  In  der  AWZ  bereits  existierenden  und  noch
zunehmenden  vielfältigen  Nutzungsansprüche  durch
Schifffahrt,  Fischerei,  Offshore-Aktlvltäten,  Wlndenergleparks,
  Meeresforschung  und  Marine  können
zu  Konflikten  untereinander  bzw.  mit  den  Zielen  des
Umwelt-  und  Naturschutzes  führen.  Die  traditionellen
Nutzungsarten  haben  starke  Konkurrenz  bekommen,

Raumordnungsplan  für  Nordund
  Ostsee
Das  BSH  erarbeitet  auf  der  Grundlage  des  Raumordnungsgesetzes ­
  einen  Raumordnungsplan  für  die  AWZ
von  Nord-  und  Ostsee,  In  dem  Ziele  und  Grundsätze
der  wirtschaftlichen  und  wissenschaftlichen  Nutzung,
der  Gewährleistung  der  Sicherheit  und  Leichtigkeit
der  Seeschifffahrt  sowie  zum  Schutz  der  Meeresumwelt ­
  aufgestellt  werden.  2006  hat  das  BSH  den  ersten
Entwurf  für  den  Raumordnungsplan  erstellt.  Darin
sind  auch  die  bereits  2005  festgelegten  besonderen
Eignungsgebiete  für  Windenergie  als  Vorranggebiete
vorgesehen.  Im  begleitenden  Umweltberlcht  werden
die  voraussichtlich  erheblichen  Auswirkungen  des
Raumordnungsplans  auf  die  Meeresumwelt  dargestellt.

so  dass  vielfältige  Schutz-  und  Nutzungskonflikte  zu
lösen  sind,  um  ein  erfolgreiches  Nebeneinander  aller
Interessen  zu  erreichen.  Für  eine  nachhaltige  Raumentwicklung ­
  kann  nur  Sorge  getragen  werden,  wenn
die  Instrumente  der  Raumordnung  auch  auf  See
eingeführt  sind,  um  die  sozialen  und  wirtschaftlichen
Ansprüche  an  den  Raum  mit  seinen  ökologischen
Funktionen  In  Einklang  zu  bringen.  Dies  wiederum  Ist
nicht  ohne  eine  fundierte  Datenbasis  möglich.

Nordsee:
Festlandsockel/aussschließliche
Wirtschaftszone  (AWZ)
            
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