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Full text: Jahresbericht 2006

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BSH kompakt 
Handelsflotte unter deutscher Flagge In einem harten wettbewerbspolitischen 
Umfeld behaupten und zeitgemäße Antworten auf einen globalisierten 
Wettbewerb finden muss. 
Damit der deutsche Standort für Reedereien weiter attraktiv bleibt, stellt 
der Bund Im Rahmen des Maritimen Bündnisses für Beschäftigung und 
Ausbildung Finanzmittel zur Senkung der Lohnnebenkosten bereit. Unterstützt 
wird die Branche auch durch die Förderung von Ausbildungsplätzen auf 
Handelsschiffen unter deutscher Flagge, denn gut qualifizierte Seeleute und 
seemännischer Nachwuchs fehlen der Seeschifffahrt. Für die Durchführung der 
entsprechenden Förderprogramme Ist das BSH verantwortlich. 
Die fachliche Qualifizierung von Seeleuten Ist für die Schiffssicherheit ganz 
entscheidend. In bis zu 80 Prozent aller Seeunfälle wird der „human factor“ 
zumindest als mitursächlich angesehen. Um sicher zu gehen, dass kompetente 
Seeleute zum Zuge kommen, gibt es Internationale Mindeststandards 
zur Qualifizierung und Ausbildung. Sie legen fest, welche Patente oder 
Zeugnisse erteilt werden können, welche einheitlichen Zeugnisinhalte, 
Gültigkeitsvermerke und Kontrollen vorgesehen sind. Zur Prüfung der 
Echtheit und Gültigkeit von Zeugnissen und Nachweisen wird beim BSH eine 
zentrale Datenbank mit Inzwischen über 75 000 Einträgen aller hierzulande 
ausgestellten Befähigungszeugnisse und -nachwelse geführt, so dass sich 
Schifffahrtsverwaltungen und Reedereien Informationen einholen können.
	        
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