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Full text: Jahresbericht 2007

Forschung und Entwicklung 
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Forschung und Entwicklung 
Für eine zentrale Meeresbehörde wie das BSH bilden 
gute wissenschaftliche Kenntnisse sowie kontinuier 
liche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten 
wesentliche Grundlagen der täglichen Arbeit. Ohne 
sie wäre eine qualitätsgerechte Erfüllung der ge 
setzlichen Aufgaben und die ständige Anpassung 
der Leistungen an neue oder geänderte Anforde 
rungen, denen das BSH auch Im europäischen und 
internationalen Rahmen nachkommt, nicht denkbar. 
Gleichzeitig Initiiert und beeinflusst das BSH aber 
auch aus seinen praktischen Erfahrungen heraus 
wissenschaftliche Forschung und Entwicklung, 
deren Ergebnisse wieder In die tägliche Arbeit ein 
fließen. 
Insgesamt führt das BSH eine Vielzahl eigener Pro 
jekte durch, beteiligt sich an Forschungsprogrammen 
Dritter und pflegt den ständigen wissenschaftlichen 
Austausch mit Forschungsinstitutionen und Gremien. 
Unter anderem arbeitet das BSH als außeruniversitärer 
Partner In dem neuen Kompetenzzentrum „Klima 
forschung“ In Hamburg mit, das im Rahmen der 
Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemein 
schaft 2007 Ins Leben gerufen wurde. 
Seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten 
beschreibt das BSH In einem jährlichen Programm 
budget, das den jeweiligen Status der Aktivitäten 
darstellt. Für 2007 beläuft sich dieses Programm 
budget auf 1,4 Mio. €, davon 611 770 €, die das 
BSH aus Drittmitteln eingeworben hat. 
Die wissenschaftliche Tätigkeit des BSH wurde 
im Oktober 2007 durch den Wissenschaftsrat der 
Bundesregierung evaluiert. Der Wissenschaftsrat 
berät die Bundesregierung und die Regierungen der 
Länder In übergreifenden Fragen des Wissenschafts 
systems, zu ausgewählten Strukturaspekten von 
Forschung und Lehre sowie zur Planung, Bewertung 
und Steuerung einzelner Fachbereiche. Er hat u. a. 
die Aufgabe, mit Blick auf die Leistungsfähigkeit der 
einzelnen Forschungseinrichtungen Empfehlungen 
zu deren künftiger Entwicklung zu erarbeiten, die 
auch Überlegungen zur Internationalen Konkurrenz 
fähigkeit und zu den finanziellen Ressourcen 
beinhalten können. Das BSH präsentierte dem Wis 
senschaftsrat folgende Themenschwerpunkte: 
• Navigation In der Schifffahrt, 
• Seevermessung und Geodaten-Management, 
• Raumordnung des Meeres, 
• meereskundliche Vorhersagen und Computer- 
Modelle, 
• Meeresumweltanalysen, 
und konnte dabei seinen übergreifenden, Interdiszipli 
nären Ansatz für die nachhaltige Nutzung und den 
Schutz der Meere sowie seine Schnittstellenfunktion 
zwischen Meeresforschung Im weitesten Sinne und 
maritimer Verwaltung unterstreichen. Seinen abschlie 
ßenden Ergebnlsberlcht zur Ressortforschung des 
BSH wird der Wissenschaftsrat voraussichtlich Im 
Laufe des Sommers 2008 vorlegen.
	        
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