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Full text : Jahresbericht 2008

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Innenansichten

Standardanwendungen  wird  daher  eine  breite  Palette
an  Spezialsoftware  eingesetzt,  die  zum  Teil  im  BSH
selbst  entwickelt  wurde.
Im  Rahmen  der  ressortweiten  Bündelung  von  Dienstleistungen ­
  ist  das  BSH  darüber  hinaus  Rechenzentrum ­
  für  betriebswirtschaftliche  Standardanwendungen ­
  im  Bereich  des  BMVBS.  Mitarbeiter  in
68  Behörden  nutzen  die  hier  zentral  betriebenen
SAP-Anwendungen  in  unterschiedlichem  Umfang
(Kosten-Lelstungs-Rechnung,  Personalverwaltung,
Liegenschaftsinformationssystem).  Aufgrund  der
Komplexität  der  zu  betreuenden  Infrastruktur  und
zur  optimalen  Erzielung  von  Synergieeffekten  ist
das  MaAGIE-Rechenzentrum  in  die  Prozesse  des
IT-Berelches  Integriert.

Kosten-  und  Leistungsrechnung
Aufgrund  einer  kontinuierlichen,  gut  funktionierenden
Systempflege  und  Anwenderbetreuung  ist  In  der
KLR  seit  dem  SAP-Produktlvstart  vor  drei  Jahren  viel
erreicht  worden,  u.  a.:
•  vollständige  und  verursachungsgerechte  Abbildung
der  Ist-Personalkosten  (mit  Hilfe  der  CATS-Zelterfassung
  durch  die  einzelnen  Mitarbeiterinnen);
•  Kostentransparenz  über  Personal-,  Sach-  und
kalkulatorische  Kosten  jeweils  auf  Ebene  der  Produktbereiche, ­
  Produktgruppen  und  Produkte;
•  Erfassung  des  Anlagevermögens;  Buchung  von
Abschreibungen;
•  Verrechnungsmodell  auf  Basis  des  Verursacherprinzips ­
  (insbesondere  für  große  Kostenblöcke  wie
Gebäudekosten,  Schiffe,  Druckerei);
•  Umlage  der  Gemeinkosten  auf  die  externen  Produkte; ­

•  Abbildung  der  Einnahmen.
Damit  war  auch  2008  gewährleistet,  dass  die  KLR-Daten
  von  den  zugriffsberechtigten  Führungskräften

jederzeit  differenziert  nach  Kostenstellen,  Produkt,
Kostenart  Im  SAP-System  abgerufen  werden  konnten. ­
  Bel  Bedarf  wurden  zusätzlich  komprimierte
Berichte  zur  Verfügung  gestellt.
Auch  wurde  2008  damit  begonnen,  die  KLR  bedarfsgerechter ­
  zu  verfeinern,  um  die  gewonnenen  Daten
zur  Steuerung  der  Leistungserstellung  heranzuziehen.
Unter  anderem  wurden  für  bestimmte  meereskundllche
  Forschungsprojekte  Plandaten  im  SAP-System
eingegeben,  so  dass  künftig  verstärkt  auch  effektive
Plan-Ist-Verglelche  möglich  werden,  was  letztlich
zu  einer  verbesserten  Projekt-Koordinierung  und
-Abwicklung  beitragen  kann.  Vorbereitet  wurde  auch
die  Anbindung  eines  neuen  SAP-baslerten  Vertriebsmoduls ­
  (SAP-SD)  an  die  KLR.
Daneben  hat  das  BSH  in  verschiedenen,  vom
BMVBS  veranlassten  Projekten  mitgearbeitet,  die
eine  behördenübergrelfende  Optimierung  und  Standardisierung ­
  des  SAP-Systems  zum  Ziel  haben.  Hierzu ­
  zählen  u.  a.  das  TOSCA-Berechtlgungskonzept
sowie  die  Überführungsrechnung  zur  Überleitung
von  Haushaltsergebnis  zu  KLR-Ergebnis  und  umgekehrt. ­


Controlling
2008  wurde  das  Im  Vorjahr  eingeführte  kostenbasierte ­
  Berichtswesen  erstmals  für  den  Zeitraum
eines  vollständigen  Geschäftsjahres  für  die  verschiedenen ­
  Empfängergruppen  (Führungsebene,
Referatsleitungen  und  Beschäftigte  Im  BSH)  zur
Verfügung  gestellt.  Erstmals  wurde  dies  auch  speziell ­
  zu  den  Seekarten  und  Seebüchern  für  2007
sowie  unterjährig  für  2008  aufgestellt.
Daneben  zählte  die  Pflege  des  Produktkataloges,  In
dem  alle  Leistungen  des  BSH  abgebildet  sind,  und
der  Produktsteckbriefe,  die  die  wesentlichen  Produktmerkmale, ­
  Kontlerungs-  und  Verrechnungshinweise ­
  sowie  Kennzahlen  der  Produkte  enthalten,  zu
den  Controlling-Schwerpunkten.
            
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