,Wir kommunizieren immer Meer“ - Internationale Zusammenarbeit 65
das BSH rund 325 Warnungsempfänger
wie Katastrophenstäbe, Feuerwehr, Hafenbehörden,
Deichverbände, Verkehrszentralen
und Polizei. Die Warnungen werden
auch über Rundfunk und Internet verbreitet.
Das BSH ist zudem das nationale Kontaktund
Warnzentrum bei Tsunamigefährdungen
in Europa. Auch wenn an den deutschen
Küsten die Wahrscheinlichkeit und
der Gefährdungsgrad eines Tsunami als
äußerst gering einzustufen ist, wird das
BSH im Falle einer Gefährdung der deutschen
Küsten die Öffentlichkeit rechtzeitig
warnen. Auch hierzu wurde beim Workshop
informiert.
Der Hersteller
bringt in
Zusammenarbeit
mit der Benannten
Stelle das
Prüfsiegel des
BSH an seinen
Produkten an
Nach dem Seeaufgabengesetz obliegen
dem Bund „auf dem Gebiet der Seeschifffahrt
die nautischen und hydrographischen
Dienste, insbesondere der Gezeiten-,
Wasserstands- und Sturmflutwarndienst“.
Seit 1878 geben das BSH beziehungsweise
die Vorgängerinstitutionen - Deutsche
Seewarte, Mahneobservatorium, Deutsches
Hydrographisches Institut und Seehydrographischer
Dienst - ununterbrochen die
Gezeitentafeln heraus, die eine wichtige
Information für die deutsche Seeschifffahrt
sind und die Basis für die Wasserstandsvorhersagen
bilden.
BSH stellte beim Tag der Offenen Tür
der Bundesregierung Aufgaben aus
der Marktüberwachung vor
Anlässlich des Tags der Offenen Tür der
Bundesregierung am 24. und 25. August
2013 in Berlin stellte das BSH seine Aufgaben
aus der Marktüberwachung vor. In
den Räumen des BMVI erhielten Besucher
an Produkten wie Rettungsringen, Rauchsignalen
oder Stoffproben einen Eindruck
wie das BSH die grundlegenden Sicherheitsanforderungen
an Ausrüstungsgegenstände
der Seeschifffahrt überprüft.
Insgesamt überwacht das BSH rund
150 Produktgruppen im Rahmen seiner
Aufgabe der Marktüberwachung. Die
Produktgruppen reichen von der persönlichen
Schutzausrüstung eines Seemanns
über Brandschutztechnik und -ausrüstung
an Bord, Schiffsbeleuchtung, Navigationsgeräte
und Rettungsmittel bis hin zu
Ölmessgeräten, Anlagen zur Verhinderung
der Meeresverschmutzung und
Stoffen für die Inneneinrichtung von
Schiffen. Im Rahmen der Marktüberwachung
prüft das BSH, ob die Mindeststandards
an die Sicherheit vom Hersteller
eingehalten worden sind. Dabei untersucht
die Behörde auch, ob zum Beispiel
bei einem vorhersehbaren Fehleinsatz
noch eine ordnungsgemäße Funktion
sichergestellt ist. Zugelassene Produkte
werden mit einem Steuerrad gekennzeichnet.
Insgesamt verzeichnet das BSH einen
kontinuierlichen Anstieg der Prüfungen.
2013 lag der Schwerpunkt auf der Prüfung
von Feststoff-Rettungswesten und