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Volltext : Jahresbericht 2013 - Umweltschutz im Seeverkehr

64  „Wir  kor

In  dem  Workshop  ging  es  insbesondere
um  die  Bereitstellung  von  Vorhersagen  zu
Seegang  und  Strömung  für  die  Routenplanung ­
  In  der  Seeschifffahrt  oder  die
Planung  von  Offshore-Aktlvltäten.  Erfasst
sind  auch  nachhaltige  Dienste,  die  den
physikalischen  und  ökologischen  Zustand
der  küstennahen  Gewässer  beschreiben
und  Rückschlüsse  auf  die  Wirksamkeit  von
maritimen  Umweltschutzmaßnahmen
erlauben.  Auch  Verfahren  für  das  Monitoring ­
  des  Weltkulturerbes  Wattenmeer  oder
die  Entwicklung  von  Eisdiensten  In  Echtzeit ­
  umfassen  diese  maritimen  Dienste.
Die  Daten  werden  Im  Rahmen  des  Europäischen ­
  Erdbeobachtungsprogramms
„Copernicus“  unter  Einsatz  modernster
Erdbeobachtungs-  und  Informatlonstechnologien
  aus  Satellitenbeobachtungen  und
Insitu-Erhebungen  rund  um  die  Uhr
erhoben,  zusammengeführt  und  ausgewertet. ­
  Innerhalb  Deutschlands  passt  das
Projekt  DeMarlne  die  marinen  Dienste  in
enger  Kooperation  mit  den  Nutzern  an
deren  Bedürfnisse  an  und  entwickelt  sie
weiter.  Darüber  hinaus  bündelt  es  über  das
Nutzerbüro  Im  BSH  die  Interessen  der
Nutzer  und  stellt  sicher,  dass  diese  eng  in
die  Arbeit  des  Nutzerbüros  und  die  Weiterentwicklung ­
  der  Dienste  einbezogen
werden.
Die  Dienste  werden  darüber  hinaus  zur
Erfüllung  nationaler  und  internationaler
Umweltüberwachungsanforderungen  und
europäischer  Richtlinien  benötigt.
In  Deutschland  werden  die  Daten  und
Informationen  unter  anderem  aus  dem
Marinen  Umweltmessnetz  In  Nord-  und
Ostsee  (MARNET),  aus  der  großen
Nordseeaufnahme  des  BSH,  aus  Informationen ­
  aus  dem  ARGO-Projekt  (Programm
mit  automatischen  Messbojen  In  den

Weltmeeren)  und  weiteren  Daten,  die  das
BSH  auf  Monitoringfahrten  seiner  Flotte
erfasst,  gewonnen.
BSH  veranstaltete  einen  Nutzerworkshop ­
  zu  Neuentwicklungen  bei
Wasserstands-  und  Sturmflutvorhersagen ­
  für  Nord-  und  Ostsee
Im  Vorfeld  der  Sturmflut-  und  Sturmhochwassersaison ­
  2013  lud  das  BSH  zu  einem
Workshop  zu  Wasserstands-  und  Sturmflutvorhersagen ­
  für  Nord-  und  Ostsee  ein.
Experten  der  Wasserstandsvorhersageund
  Sturmflutwarndienste  von  Bundesund ­
  Landesbehörden  diskutierten  gemeinsam ­
  mit  Kunden  und  Anwendern  neue
Entwicklungen  bei  den  Vorhersageverfahren ­
  und  Produkten.
Die  Wasserstandsvorhersagen  bauen  auf
den  Gezeitenvorausberechnungen  auf  und
berücksichtigen  zusätzlich  meteorologische ­
  Informationen,  hydrologlsch-ozeanographische
  Daten  wie  zum  Beispiel  die
lokalen  Wasserstände,  Gefälle  nebst
Abflüssen  und  numerische  Modellvorhersagen. ­
  Alle  verfügbaren  Daten  werden
mehrmals  täglich  automatisch  analysiert,
erkannte  systematische  Fehler  korrigiert
und  Informationen  optimal  verknüpft.  Den
letzten  Schliff  erhalten  die  Vorhersageprodukte ­
  durch  erfahrene  Mitarbeiterinnen
und  Mitarbeiter  der  Wasserstandsdienste,
die  Vorhersagen  für  die  nächsten  sechs
Tage  herausgeben.

Sturmflutvorhersage  ist  Teamarbeit
Ist  eine  Sturmflut  in  der  Nordsee  oder  ein
Sturmhochwasser  in  der  Ostsee  zu  erwarten, ­
  arbeiten  die  Experten  rund  um  die
Uhr.  Droht  eine  Sturmflut,  benachrichtigt
            
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