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In dem Workshop ging es insbesondere
um die Bereitstellung von Vorhersagen zu
Seegang und Strömung für die Routenplanung
In der Seeschifffahrt oder die
Planung von Offshore-Aktlvltäten. Erfasst
sind auch nachhaltige Dienste, die den
physikalischen und ökologischen Zustand
der küstennahen Gewässer beschreiben
und Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von
maritimen Umweltschutzmaßnahmen
erlauben. Auch Verfahren für das Monitoring
des Weltkulturerbes Wattenmeer oder
die Entwicklung von Eisdiensten In Echtzeit
umfassen diese maritimen Dienste.
Die Daten werden Im Rahmen des Europäischen
Erdbeobachtungsprogramms
„Copernicus“ unter Einsatz modernster
Erdbeobachtungs- und Informatlonstechnologien
aus Satellitenbeobachtungen und
Insitu-Erhebungen rund um die Uhr
erhoben, zusammengeführt und ausgewertet.
Innerhalb Deutschlands passt das
Projekt DeMarlne die marinen Dienste in
enger Kooperation mit den Nutzern an
deren Bedürfnisse an und entwickelt sie
weiter. Darüber hinaus bündelt es über das
Nutzerbüro Im BSH die Interessen der
Nutzer und stellt sicher, dass diese eng in
die Arbeit des Nutzerbüros und die Weiterentwicklung
der Dienste einbezogen
werden.
Die Dienste werden darüber hinaus zur
Erfüllung nationaler und internationaler
Umweltüberwachungsanforderungen und
europäischer Richtlinien benötigt.
In Deutschland werden die Daten und
Informationen unter anderem aus dem
Marinen Umweltmessnetz In Nord- und
Ostsee (MARNET), aus der großen
Nordseeaufnahme des BSH, aus Informationen
aus dem ARGO-Projekt (Programm
mit automatischen Messbojen In den
Weltmeeren) und weiteren Daten, die das
BSH auf Monitoringfahrten seiner Flotte
erfasst, gewonnen.
BSH veranstaltete einen Nutzerworkshop
zu Neuentwicklungen bei
Wasserstands- und Sturmflutvorhersagen
für Nord- und Ostsee
Im Vorfeld der Sturmflut- und Sturmhochwassersaison
2013 lud das BSH zu einem
Workshop zu Wasserstands- und Sturmflutvorhersagen
für Nord- und Ostsee ein.
Experten der Wasserstandsvorhersageund
Sturmflutwarndienste von Bundesund
Landesbehörden diskutierten gemeinsam
mit Kunden und Anwendern neue
Entwicklungen bei den Vorhersageverfahren
und Produkten.
Die Wasserstandsvorhersagen bauen auf
den Gezeitenvorausberechnungen auf und
berücksichtigen zusätzlich meteorologische
Informationen, hydrologlsch-ozeanographische
Daten wie zum Beispiel die
lokalen Wasserstände, Gefälle nebst
Abflüssen und numerische Modellvorhersagen.
Alle verfügbaren Daten werden
mehrmals täglich automatisch analysiert,
erkannte systematische Fehler korrigiert
und Informationen optimal verknüpft. Den
letzten Schliff erhalten die Vorhersageprodukte
durch erfahrene Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Wasserstandsdienste,
die Vorhersagen für die nächsten sechs
Tage herausgeben.
Sturmflutvorhersage ist Teamarbeit
Ist eine Sturmflut in der Nordsee oder ein
Sturmhochwasser in der Ostsee zu erwarten,
arbeiten die Experten rund um die
Uhr. Droht eine Sturmflut, benachrichtigt