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Full text: Jahresbericht 2013 - Umweltschutz im Seeverkehr

,Wir kommunizieren immer Meer“ - Internationale Zusammenarbeit 63 
Deutschland ist Mitglied im Exekutiv 
rat der IOC 
Die Intergovernmental Oceanographic 
Commission - Zwischenstaatliche Ozea- 
nographische Kommission (IOC) hat auf 
der Vollversammlung 2013 Deutschland 
für weitere zwei Jahre zum Mitglied ihres 
Exekutivrates gewählt. Die Aufgabe nimmt 
BSH-Präsidentln Monika Breuch-Morltz 
wahr, die auch die deutsche Delegation 
vor Ort leitet. 
Die IOC als wichtigste UN-Organlsatlon für 
die Ozeane bringt die Staaten zusammen, 
um sich gemeinsam und weltweit für 
Meeres- und Küstenschutz, Meeresbeob- 
achtungs- und Forschungsprogramme 
einzusetzen. Auf die Ergebnisse der 
Programme sind Einrichtungen wie zum 
Beispiel die lebensrettenden Frühwarn 
systeme vor Gefahren wie Tsunamis 
angewiesen. 
Die IOC mit 145 Mitgliedern Ist eine 
Unterorganisation der UNESCO. Ihre 
Hauptaufgabe ist die Förderung der 
Koordination der Ozeanforschung, der 
Internationalen und regionalen Beobach- 
tungs- und Messprogramme und darauf 
aufbauender Dienste. Die Mitgliedsländer 
definieren die Programme und Projekte, 
die von der IOC koordiniert werden. Deren 
Ausführung und Verlauf überwacht und 
evaluiert der Exekutivrat. 
Die Arbeit der IOC ist für die Abwendung 
beziehungsweise Minderung der Auswir 
kungen von Naturgefahren, die Anpassung 
an Kllmaänderungen und Minderung Ihrer 
Auswirkungen, die Bewahrung ozea 
nischer Ökosysteme und für ein nachhal 
tiges Management der Ozeane und 
Insbesondere der Küsten von entscheiden 
der Bedeutung. 
Die Bundesrepublik Deutschland ist Grün 
dungsmitglied der IOC. Rund 30 deutsche 
Wlssenschaftlerlnnen und Wissenschaft 
ler arbeiten gegenwärtig In unterschied 
lichen Gremien der IOC mit. Zu der 
deutschen Sektion gehören neben dem 
BSH unter anderem mehrere Bundes 
ministerien, der Deutsche Wetterdienst 
(DWD), die Deutsche Forschungsgemein 
schaft (DFG) und weitere Meeresfor 
schungseinrichtungen. 
BSH informierte über marine 
Dienstleistungen 
Auf einem Workshop Informierte das BSH 
rund 80 Nutzer aus Wirtschaft, Wissen 
schaft und Verwaltung über den Stand der 
Entwicklung von maritimen Diensten. 
Dabei handelt es sich um Dienste, die 
einer noch höheren Sicherheit In der 
Seeschifffahrt dienen, Maßnahmen des 
mahnen Umweltschutzes weiter verbes 
sern und die maritime Industrie bei Aufbau 
und Wartung von Offshore-Anlagen 
unterstützen.
	        
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