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Full text : Jahresbericht 2013 - Umweltschutz im Seeverkehr

,Wir  vermessen  immer  Meer“  -  die  nautische  Hydrographie  53

mit  dem  Namen  „SEAKISS“  erarbeitet,  die
die  automatische  Detektion  von  Objekten
aus  Orthofotos  mit  Hilfe  der  semantischen
Extraktion  beschreibt.

Produktgestaltung  wird  permanent
weiterentwickelt
Die  beschriebenen  Entwicklungen  dienen
der  Qualitätsverbesserung  der  Datenauswertung. ­
  Auch  die  Produktgestaltung  wird
permanent  überprüft  und  weiterentwickelt.
So  machen  die  wachsenden  Nutzungsansprüche ­
  an  die  deutschen  Seegebiete  es
beispielsweise  erforderlich,  präzise  Informationen ­
  über  Windkraftanlagen,  Pipelines
und  Kabel  für  alle  Nutzer  der  Meere  vorzuhalten. ­
  Hierzu  werden  alle  relevanten
Informationen  ähnlich  eines  Katasters  in  der
Hydrographischen  Produktdatenbank
(HPD)  abgelegt  und  stehen  für  interne  und
externe  Nutzungen  zur  Verfügung.

BSH  Rostock  feierte  zehnten
Geburtstag  des  Dienstsitzes
Neptunallee
Die  Dienststelle  Rostock  des  BSH  feierte
im  Mai  2013  den  Bezug  der  neuen  Dienstgebäude ­
  vor  zehn  Jahren  auf  dem  Gelände ­
  der  ehemaligen  Neptunwerft.  2003
zogen  die  rund  200  Rostocker  Mitarbeiterinnen ­
  und  Mitarbeiter  aus  dem  ehemaligen ­
  Dienstsitz  des  Seehydrographischen
Dienstes  der  DDR  am  Dierkower  Damm  in
das  neue  Gebäude  direkt  an  der  Warnow.
Das  BSH  Rostock  ist  heute  das  Zentrum
der  Hydrographie  in  Deutschland.  Es
beherbergt  neben  der  nautisch-hydrographischen ­
  Abteilung  den  Eis-  und
Wasserstandsdienst  für  die  Ostsee  und  die
Druckerei  für  das  Seekartenwerk  und
andere  Publikationen.

Open  Ship  auf  der  DENEB
anlässlich  des  Geburtstags
des  BSH  in  Rostock

Neues  Fächerecholot  für  die  WEGA
Das  seit  2013  genutzte  Fächerecholot
neuester  Technologie  ermöglicht  einen
deutlich  sichtbaren  Qualitätssprung  in  der
Seevermessung.  Die  Daten  dienen  zum
Aufbau  einer  modernen  Vermessungsdatenbank, ­
  der  Entwicklung  eines  digitalen
Geländemodells  der  deutschen  Nord-  und
Ostsee,  der  Bedienung  der  Datenanforderungen ­
  des  „European  Mahne  Observation
and  Data  Network  (EMODNET)“  sowie  der
Zusammenarbeit  der  Anrainerstaaten  der
Ostsee.  Die  gewonnenen  Daten  sind  Teil
der  von  Schweden  im  Auftrag  aller  Ostseeanrainer ­
  aufgebauten  „Baltic  Sea  Bathymetric
  Database“,  die  den  Seegrund  der
gesamten  Ostsee  in  einem  bisher  nicht
erreichten  Detailreichtum  öffentlich  zugänglich ­
  macht.

Echolote:  vom  Schallimpuls  zum
digitalen  Geländemodell
Echolote  werden  in  der  Schifffahrt  zur
elektroakustischen  Messung  von  Wassertiefen, ­
  der  sogenannten  Lotung,  verwendet. ­
  Das  Echolot  sendet  ein  Schallsignal  in
            
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