Maritimer Dienstleister BSH 9
des Bundesministeriums für Verkehr,
Bauwesen, Städtebau und Raumordnung
(BMVBS). Es vertritt die Bundesrepublik
Deutschland in nationalen, supranationa
len und internationalen Gremien. Auch
innerhalb der Bundesverwaltung über
nimmt das BSH Querschnittsaufgaben z. B.
mit der Druckerei oder seiner Informations
technik.
In den Dienstsitzen Hamburg und Rostock,
im Labor in Hamburg-Sülldorf, in seinen
Aufsichtsbereichen und auf seinen Schif
fen arbeiten rund 850 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
Die maritime Wirtschaft in
Deutschland
Für den Wirtschaftsstandort Deutsch
land ist die maritime Wirtschaft von
strategischer Bedeutung. Der Bereich
ihrer Wertschöpfung reicht bis weit in das
Binnenland hinein. Zahlreiche Zulieferer
der maritimen Industrie sind in Bayern oder
Baden-Württemberg angesiedelt. Sie ist
eine innovative Hightech-Industrie, die weit
über Seeschifffahrt und den traditionellen
Schiffbau hinausgeht.
Rund 400 000 Mitarbeiterinnen und Mitar
beiter arbeiten inzwischen in Werften,
Unternehmen der maritimen Technologien,
in der Offshore-Industrie oder in Logistik-
und Hafenunternehmen. Rund 50 Milliar
den Euro hat die Branche 2012 umgesetzt.
Der Güterumschlag in deutschen See
häfen stieg um 1,1 Prozent auf rund
300 Millionen Tonnen Güter. 95 Prozent
des deutschen Güterumschlags erfolgt
über die Seewege.
Nach Anteil der Flottenkapazität BRZ
(BRT) befindet sich die drittgrößte Han
delsflotte der Welt in deutschem Eigentum,
nach Anzahl der Schiffe (ca. 3 500) die
größte Handelsflotte. Sie ist gleichzeitig die
jüngste und modernste Flotte. Deutsche
Schifffahrtsunternehmen beschäftigen
73 000 Menschen an Bord. Weitere
23 000 Fachkräfte sind an Land für die
Schifffahrtsunternehmen tätig.