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Full text: Jahresbericht 2019-2020 - Zeit für Mee(h)r Innovation

Kurz zusammengefasst —- die Jahre 2019 und 2020 im BSH 
unterstützt diese Entwicklung. 2019 
geschlossen seine Mitgliedstaaten anläss- 
‚ich dessen 50jährigen Bestehens eine 
=rweiterung des Geltungsbereiches. Das 
3Zonn-Agreement wird zukünftig auch auf 
Schiffsabgase angewandt. Damit werder 
uftemissionen gemäß Annex VI der inter- 
1ationalen MARPOL-Konvention und der 
=-U-Schwefelrichtlinie im gesamten 
Anwendungsbereich des Agreements 
arfasst. Mit der Aufnahme Spaniens wird 
der wichtigste Schifffahrtsweg zwischen 
der Nordsee und dem Mittelmeer über 
den Golf von Biskaya zukünftig durch ein 
gemeinsames, länderübergreifend koordi- 
aiertes System zur Vorsorge, Überwa- 
chung und Schadensbekämpfung 
geschützt. Der Fokus soll nun, so die 
Mitgliedsstaaten, auf die zunehmenden 
Zelastungen der Meeresumwelt durch 
Yaraffin gerichtet werden. Die Internatio- 
1ale Seeschifffahrtsorganisation (Interna- 
tional Maritime Organisation - IMO) berei- 
‚et verschärfte Einleitvorschriften vor. Das 
3SH arbeitet an Methoden, an Hand derer 
zukünftig die Herkunft des Paraffins nach- 
weisbar werden soll. 
Beeindruckende Bilanz 2020 
Die Bilanz des Jahres 2020 war beeindru- 
ckend. 
Mit hohen Erwartungen starteten die 
Probefahren unseres neuen Vermes- 
sungs-, Wracksuch- und Forschungsschif- 
tes (VWFS) ATAIR in der Nordsee. Die 
Prüfung des Fahrverhaltens des größter 
Schiffes der BSH-Flotte und das Testen 
der meereskunglichen und nautisch-hyd- 
rographischen Einrichtungen und Techno- 
logien standen ebenso auf der Agenda 
der Fahrten wie der Nachweis, ob die 
geräuscharme ATAIR wirklich so leise ist 
wie erwartet. Sie ist es. Der Übergang von 
der „alten“ ATAIR auf die „neue“ ATAIR ist 
für die Besatzung ein Riesenschritt von 
einem analogen zu einem digitalen Schiff. 
Zunehmend digital wird auch die Überwa- 
chung der Schiffsemissionen. In diesem 
Jahr startete auf Initiative des BSH ein 
BSH und Corona 
Im März 2020 führte dann das „Severe 
Acute Respiratory Syndrome Corona- 
virus 2“ (SARS-CoV-2) zu einem Lock- 
down des Öffentlichen Lebens. Seitdem 
schränkt es als Corona-Pandemie das 
private und dienstliche Leben erheblich 
ein. 
Zu einem Lockdown im BSH kam es trotz- 
dem nicht! Im März 2020 stellte das BSH 
seine Arbeitsweise im Rekordtempo um: 
Innerhalb von vier Wochen stellte unsere 
IT-Abteilung für rund 600 Kolleginnen und 
Kollegen die Möglichkeit zum mobilen 
Arbeiten bereit. 
Die Infrastruktur lief hervorragend und die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten 
sich innerhalb kürzester Zeit auf die geän- 
derten Umstände ein. 
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